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Wie wichtig ist Ihnen eine Apotheke am neuersten technischen Stand
 

Genügend Trinken

Nein , in diesem Fall geht es bestimmt nicht um Alkohol. Vielmehr ist es so, dassor allem ältere Menschen über den Tag verteilt zu wenig Flüssigkeit zu sich nehmen, wobei mindestens zwei Liter als Tagestrinkmenge empfohlen werden. Die Flüssigkeit soll nicht auf einmal, sondern in kleineren Zeitabständen jeweils nur mit ein paar kleinen Schlucken zu sich genommen werden.

Besonders geeignet sind stilles Wasser sowie kohlensäureftreie, ungesüßte Fruchtsäfte oder Kräutertees. Aber auch die etwas versteckten Flüssigkeitsmengen von Kaffee, Suppen, Obst und Gemüse können zur Tagestrinkmenge dazugerechnet werden.

Jetzt wo die Heizungsluft die Räume zusätzlich trocken machen ist trinken noch notwendiger.

Bei zu geringer Flüssigkeitszufuhr kommt es zu einer Reihe von unliebsamen Erscheinungen:

* Kreislaufprobleme

* Die Schleimhäute trocknen aus.

* Man neigt zur Faltenbildung.

* Durch die schlechtere Aufnahme der Nahrungsbestandteile  aus dem Darm erfolgt langsamer harter Stuhlgang und dadurch auch Verstopfung.

* Die Ausscheidungsfunktion über die Nierenwege wird auch negativ beeinflüßt.

* Bei der Einnahme von Arzneimitteln ist das gleichzeitige Trinken von großer Bedeutung, da durch eine genügende Flüssigkeitsmenge  Tabletten sich rascher auflösen und die Wirkstoffe besser vom Körper aufgenommen werden. Zudem dauert es deutlich länger bis zum Wirkungseintritt, als wenn man die Einnahme mit einem ganzen Glas Wasser durchfürt.

 

 

 

Wärmetherapie

Seit Tausenden Jahren ist die Anwendung von Wärme ein Prinzip der physikalischen Medizin. Durch verbesserte technische Möglichkeiten der Wärmeapplikation werden solche Anwendungen vor allem auch die Infrarot-Bestrahlung jetzt neu entdeckt. Eine häufige Indikation sind Schmerzen des Bewegungsapparates. 


Diese Therapie ist besonders jetzt in der Winterzeit sehr zu empfehlen, wenn Gelenke und Muskel weht tun. In der Apotheke gibt es Wärmepflaster und wärmende Salben mit ätherischen Ölen.

Bereits in der Antike gab es systemische Anwendungen von Infrarot als natürlichen Teil des Sonnenlichtes. Die damals üblichen Therapien sind heute unter dem Begriff der so genannten Helio-Therapie bekannt. Der griechische Arzt Permenides postulierte um 400 vor Christus, dass Wärme viele Erkrankungen heilen kann. Erst viel später wurden die physikalischen Grundlagen der Wärmestrahlung entschlüsselt. 1801 entdeckte Friedrich Wilhelm Herschel die Infrarot-Strahlen. 1891 wurden die ersten mobilen »Lichtkästen« in Europa und in den USA angewendet, die einfache Glühbirnen und Reflektoren enthielten.


Schmerzen sind in der westlichen Welt ein Volksleiden, für das vor allem Fehlbelastungen sowie einseitige Belastungen im Arbeitsprozess, körperlicher und psychischer Stress, aber auch Übergewicht und zunehmender Bewegungsmangel verantwortlich sind. Millionen von Menschen sind betroffen. Im Jahr 2004 litten nach offiziellen Angaben über 70 Prozent der Europäer im Alter von 40 bis 65 Jahren mindestens einmal im Monat an Schmerzen, wobei Schmerzen im Nacken, den Schultern und entlang der Lendenwirbelsäule im Vordergrund standen.
 
Schmerzen entgegensteuern lässt sich durch Stressbewältigung oder Stressreduktion, verbesserte Ernährung und durch körperliches Training. Bei der Behandlung von Schmerzen spielen neben der Krankengymnastik und der medikamentösen Therapie bekanntermaßen Wärmeanwendungen eine wichtige Rolle.

 

 Häufige Anwendungen

Es gibt heiße Packungen, wie Moor- oder Fangopackungen (FANGON), die Anwendung von Paraffinen, Infrarotbestrahlungen, TENS-Anwendungen (Transkutane Elektrische Nerven-Stimulation) und Sauna. Wärmepflaster (THERMACARE), Wärmende Salben mit ätherischen Ölen und Capsicum ergänzen die einfachen Wärmeanwendungen.  
 
Infrarot-Strahlen, ein Teil des Sonnenlichts
 
Zur Wärmetherapie bei Patienten mit Schmerzen des Bewegungsapparates wird häufig Infrarot-Strahlung eingesetzt. Diese ist ein natürlicher Bestandteil des Sonnenlichtspektrums und liegt zwischen dem sichtbaren Licht mit Wellenlängen von 340 bis 780 nm und den Mikrowellen, die bei 1 mm beginnen. Innerhalb der Infrarot-Strahlen unterscheidet man die drei verschiedenen Gruppen Infrarot A (IR-A) mit 780 bis 1400 nm Wellenlänge, Infrarot B (IR-B) mit 1400 bis 3000 nm und Infrarot C (IR-C) mit 3000 nm bis 1 mm Wellenlänge.
 
Je kürzer die Wellenlänge ist, desto tiefer kann die Strahlung in die Haut eindringen. So durchdringt IR-C nicht einmal die Epidermis. IR-B erreicht eine maximale Eindringtiefe von 2,5 mm, gelangt durch die Epidermis und wird in der Dermis absorbiert. Demgegenüber dringt IR-A etwa 5 bis 6 mm in die Haut ein, gelangt also bis in mittlere Bereiche der Subcutis. Damit erreicht IR-A die durchbluteten Bereiche der Haut und kann die lokale Blutzirkulation steigern.


 

Ungesunder Stress

Die Antwort des  Körpers auf Stress ist immer gleich, egal ob es physischer oder psychischer Stress ist.                             Der österreichisch-kanadische Biocheniker Hans Selye fand schon 1936 heraus, dass der Organismus auf Stresseinfluss immer in drei Phasen reagiert:

Alarmreaktion

Anpassung an Beanspruchung, die Körpersysteme werden in Alarmbereitschaft versetzt

Resistenzphase

Durch die Anpassung kann der Körper für kurze Zeit mit Stress gut umgehen.

Erschöpfungsphase

Bei Dauerstress erschöpft sich das Immunsystem, es entstehen zunehmend Schwachstellen in der Abwehrfunktion, man wird "krank".  Wenn Körper und Seele nicht die nötige Erholung bekommen kann auch das sogenannte "Burn-out-Syndrom" entstehen.

http://www.burn-out.at

http://www.stressnostress.ch/stress-info/

 
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