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Brain food

Brain Food: Schutz vor neurodegenerativen Erkrankungen


Fettes Essen (mit Trans-Fettsäuren) erhöht den Cholesterinspiegel und bewirkt weniger Hirnleistung. Das Gehirn ist weniger Leistungs- und Lernfähig!

 

Gesunde Kost fürs Gehirn:

 

Neurodegenerative Erkrankungen sind der "Krebs des neuen Jahrtausends". Dazu gehören z. B. Alzheimer und altersbedingte Demenz. Die Forschungen auf diesem Gebiet laufen auf Hochtouren. Doch die Ursachen sind in den meisten Fällen heute noch unbekannt. Es wird vermutet, dass Lipide bei der Prävention eine Rolle spielen könnten.
Die Alzheimer-Krankheit ist eine Erkrankung, die besonders die höheren Funktionen des Gehirns angreift. Meistens manifestiert sie sich erst im siebten oder achten Lebensjahrzehnt. Mittlerweile gibt es jedoch viele jüngere Menschen, die bereits ab dem fünften Lebensjahrzehnt mit den ersten Anzeichen der Erkrankung leben müssen. Die Ursachen für die Vielzahl der neurodegenerativen Erkrankungen sind bis heute so gut wie unbekannt. So auch im Fall der am häufigsten auftretenden Form, der Alzheimer-Krankheit. In den meisten Fällen ist die Krankheit durch Umweltfaktoren bedingt. In nur etwa fünf Prozent der Fälle ist sie genetisch bedingt, durch die Mutation in drei verschiedenen Genen.


Proteine und Cholesterin als Ursache dieser Erkrankungen

 In zahlreichen wissenschaftlichen Forschungen wurde bestätigt, dass ein Protein namens Amyloid Precursor Protein (APP) im Entstehungsprozess der Krankheit eine zentrale Rolle spielen soll. Das Protein ist normalerweise in den meisten Zellen vorhanden. Teile des Proteins (bekannt als A-beta) werden möglicherweise durch Proteasen ausgeschnitten. Der A-beta-Teil akkumuliert sich über die Jahre im Gehirn und bildet dort dichte Amyloid-Cluster oder Plaque. Alle Menschen produzieren bis zu einem gewissen Grad, aber nicht alle entwickeln daraus Alzheimer. Es scheint, dass eine spezifische Form des A-beta, das so genannte A-beta 42, die Wahrscheinlichkeit einer Entwick-lung von Alzheimer in einem frühen Stadium erhöht. Anstrengungen, Alzheimer zu behandeln oder der Krankheit vorzubeugen, gingen deshalb in die Richtung, die Produktion von A-beta 42 zu reduzieren oder dem Hirn beim Reinigungsprozess zu helfen. Seit längerer Zeit wird spekuliert, ob erhöhte Serum-Cholesterinwerte an der Entstehung von Alzheimer beteiligt sind. Durch zu große Choles-terinmengen wird offenbar die Produktion des Eiweißstoffes Amyloid im Hirn stimuliert. Bei Alzheimer-Kranken beeinträchtigt diese Substanz die Funktion der Nervenzellen im Gehirn. Deshalb gehört bei vielen Alzheimer-Therapien ein cholesterin-senkendes Medikament dazu. Doch die Cholesterin-Werte können auch durch eine cholesterinbewusste Ernährung, die richtige Auswahl an Fett, ballaststoffreiche Kost und regelmäß-ige Bewegung positiv beeinflusst werden.
Lipidiet-Projekt Im Zentrum für Molekularbiologie (ZMBH) an der Heidelberger Universität läuft von 2002 bis 2005 ein so genanntes Lipidiet-Projekt. Das Ziel ist die Erforschung der Rolle der Nahrungsfette und verwandter Lebensmittelzusatzstoffe in der Vorbeugung und Behandlung von Alzheimer. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf drei Gebieten: Zelluläre und molekulare Studien über die Rolle von Lipiden bei der Neurodegeneration des Hirns. Mögliche Therapien der Hirn-Neurodegeneration und von Alzheimer im Zusammenhang mit Fetten sollen formuliert und am Menschen geprüft werden. Modifizierte Fett-Diäten zur Verlangsamung und eventuellen Prävention von Alzheimer sollen ebenfalls am Menschen getestet werden.
Plaque


Gesunde Fette und Bewegung zur Prophylaxe

 

Der verstärkte Verzehr von ungesättigten pflanzlichen Fettsäuren kann das Risiko, an Alzheimer zu erkranken, senken. Amerikanische Mediziner befragten in einer Studie insgesamt 815 Personen ab 65 Jahren zu ihren Essgewohnheiten. Danach hatten Senioren, die überwiegend gesättigte tierische Fette aßen, ein 2,2fach höheres Risiko als jene, die pflanzlichen Fetten den Vorzug gaben. Doch so einfach sich diese These anhört, sie kann nur einen kleinen Beitrag zur Alzheimer-Prophylaxe leisten. Pauschal lässt sich daraus kein allgemeiner Schluss ziehen. Um signifikantere Zusammenhänge zu klären, sind nach Meinung der Experten weitere Studien mit einer größeren Anzahl an Probanden nötig.
Entwicklung von Alzheimer Neben einem möglichen Einfluss der Nahrungsfette auf die Entstehung von Alzheimer gibt es zahlreiche andere Faktoren, die zur Entstehung dieser Erkrankung beitragen. Bei der Entwicklung der Demenz spielen Umweltfaktoren, die persönliche Umgebung sowie der Lebensstil eine weitaus größere Rolle als die Vererbung, wobei zum Lebensstil vor allem eine gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung zählen.

Falsche Ernährung begünstigt Erkrankungen


Schutz vor Alzheimer Die meisten Menschen in Mitteleuropa essen verhältnismäßig wenig Fisch und damit auch wenig Omega-3-Fettsäuren sowie wenig frisches Gemüse und Obst. Das Fehlen von z. B. sekundären Pflanzenstoffen kann den oxidativen Stress im Körper erhöhen. Es wird vermutet, dass dies einen Einfluss auf die Entstehung von Alzheimer und Demenz haben soll. Ferner kann die Aminosäure Homocystein den oxidativen Stress im Körper erhöhen und die Gefäße massiv schädigen. Die in Seefisch enthaltenen Omega-3-Fettsäuren hemmen den oxidativen Stress. Auch die antioxidativen Vitamine A, C, E und das Selen sind als Radikalfänger bekannt und können zur Reduzierung des oxidativen Stresses beitragen. Ferner hilft der regelmäßige Verzehr von Getreide und Voll-kornprodukten, die einen natürlich hohen Vitamin-B-Gehalt haben, hilft die Homocystein-Produktion zu drosseln.
Es ist nie zu spät! Auf dem Gebiet der neurodegenerativen Erkrankungen muss und wird noch viel geforscht werden. Daher ist es empfehlenswert und hilfreich, so früh wie möglich etwas am persönlichen Lebensstil zu ändern. Eine Untersuchung finnischer Wissenschaftler hat gezeigt, dass Menschen, die im mittleren Alter erhöhte Cholesterinwerte hatten, im Alter eher an Alzheimer erkranken als andere.

Tipp zur Vorbeugung:

Deshalb wird eine fettarme Ernährung, reich an Pflanzenfetten und Fisch, regelmäßiger Verzehr von Gemüse, Vollkornprodukten, Fisch und Geflügel empfohlen. Viel Flüssigkeit und viel Bewegung , am besten in der frischen Luft, beeinflussen den Stoffwechsel zusätzlich noch positiv.

Link:  http://www.forum-ernaehrung.at


(Quelle: "Ernährung Heute" - Heft 2/04)


Schlurfender Gang, ein genuscheltes ‚Guten Morgen’, gefolgt von einem herzhaften Gähnen. Kommt Ihnen bekannt vor? Keine Frage: Es ist Montag. Das Wochenende ist vorbei und die Kollegen stehen morgens Schlange vor dem Kaffeeautomaten, um in die Gänge zu kommen. Ein paar Stunden später schon wieder das große Gähnen im Büro. Schweinsbraten, Schnitzel und Co haben Spuren hinterlassen. Die Leistungskurve zeigt steil nach unten und Hunger haben Sie auch schon wieder. Was tun? Noch eine Tasse Kaffee? Traubenzucker? Schokolade?

Der Arbeitsplatz ist bekanntermaßen kein Haubenrestaurant. Man hat keine Zeit und isst zu schnell, zu fettig oder auch mal gar nichts. Wer sich im Büro zu den Kopfarbeitern zählt, sollte neben genug Wasser (1,5 bis 2 Liter pro Tag) zu kleinen Brainfood-Snacks für zwischendurch greifen und so seine Leistungsfähigkeit erhöhen.

Brainfood ist Nahrung fürs Gehirn. Wie jeder Muskel, muss das Gehirn mit Nährstoffen und Vitaminen auf Trab gehalten werden, damit es nicht verkümmert. Die Ursache für das tägliche Leistungstief ist oft ein Mangel an Spurenelementen, wie Zink, Phosphor, Selen und Kalium. Mit dem richtigen Gehirnfutter für Zwischendurch können Sie Ihre grauen Zellen so richtig aufwecken.

Die Top 5 der Gehirnsnacks

  1. Goji-Beeren: Das vitamin- und nährstoffreichste Obst der Natur hat es an die Spitze des Rankings geschafft. Die Goji-Beere kommt aus Asien und sorgt für mehr Lebenskraft und Vitalität. Konzentrations- und Leistungsfähigkeit werden bei regelmäßigem Verzehr (1 bis 3 Esslöffel pro Tag) stark gesteigert. Nebenbei stärken die Goji-Beeren das Immunsystem und sorgen dafür, dass der Körper von Giftstoffen gereinigt wird.

  2. Birnen: Mit 55 Kalorien pro 100g nicht nur gut für die Figur. Birnen sind wahre Vitaminbomben und liefern neben Vitamin A, B und C auch wertvolle Spurenelemente. Dazu enthalten Sie kaum Fett und Fruchtsäuren. Birnen stärken die Nerven und sind eine Wunderwaffe gegen Verdauungsstörungen aller Art.

  3. Nüsse: Egal ob Walnüsse, Mandeln oder Paranüsse – Nüsse liefern bestes Eiweiß, hochwertige Fettsäuren und viel Energie. Nüsse machen aber – mit Maß und Ziel genossen – trotzdem nicht dick, da die Fettsäuren nicht eingelagert sondern zum isolieren der Nervenzellen und Blutgefäße verwendet werden. Zusätzlich unterstützen Nüsse die Bildung des Botenstoffes Serotonin, der für gute Laune sorgt.

  4. Maroni: Gerade im Herbst und Winter kommt man ja regelmäßig an den Maronibratern vorbei. Greifen Sie ruhig zu. Maroni helfen dem Körper, den Säureüberschuss nach reichhaltigen Mahlzeiten auszugleichen.

  5. Kürbiskerne: Die Kürbiskerne sind sehr reich an Eiweiß und Spurenelementen. Sie wirken krebsvorbeugend und sorgen dafür, dass man gesund und leistungsfähig bleibt.


 


 


 


 



 


 

 


 


 


 

 

Der Rote Sonnenhut zur Stärkung des Immunsystems

ECHINACEA PURPUREA

Der Rote Sonnenhut (Echinacea purpurea) gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und wird bis zu 60 cm hoch, mit einfach und mehrfach verzweigtem Stängel und lanzettlichen, ganzrandigen Blättern. Die Blütenkörbchen stehen auf einzelnen hochgewachsenen Stängeln und sind in voller Blüte mit abwärts stehenden, 2–4 cm langen, weißen, rosa oder purpurnen Zungenblättern versehen. Die Pollen sind gelb.
Die durch ihre purpurne Farbe auffallende Staude bevorzugt sonnige bis leicht schattige Plätze mit humusreichen und kalkhaltigen Böden. Sie riecht schwach aromatisch und schmeckt zunächst leicht süßlich, später schwach bitter, nach einiger Zeit auf der Zungenspitze leicht brennend, prickelnd und lokal-anästhesierend.
Der Rote Sonnenhut war schon bei den Naturvölkern im Norden Amerikas als Heilmittel mit breiter Wirkungsweise bekannt. Die Pflanze ist in Nordamerika und zum Teil auch in Europa beheimatet. Die bisher verwendete Wurzel hat ihre Bedeutung etwas verloren. Sie wurde durch die Verwendung des Presssaftes des frischen blühenden Krautes abgelöst. Der Rote Sonnenhut wird heute in Kulturen gezogen, um die erforderliche Menge mit dem höchsten Wirkstoffgehalt ernten zu können.

Wirkung:

Der Sonnenhut wirkt antibiotisch, desinfizierend, schmerzstillend und wird zur Unterstützung und Förderung der natürlichen Abwehrkräfte, insbesondere bei Erkältungskrankheiten im Hals-, Nasen- und Rachenbereich – zur Prophylaxe und als Therapie – als Unterstützung bei Grippe, bei entzündlichen und eitrigen Prozessen und zur Wundbehandlung angewendet.
Nicht anzuwenden ist der rote Sonnenhut bei Systemerkrankungen wie Tuberkulose, Leukosen, multipler Sklerose, AIDS-Erkankung, HIV-Infektion und anderen Autoimmunerkrankungen. Bei vereinzelt auftretender Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff ist die Einnahme abzusetzen. In Schwangerschaft und Stillzeit sollte die Einnahme mit dem behandelnden Arzt vorab besprochen werden.

Teebereitung:

Als Aufguss ist der Rote Sonnenhut nicht gebräuchlich. Einige wenige Hersteller bieten Sonnenhutwurzel als Teedroge an.
Ca. 1/2 Teelöffel gut zerkleinerte oder grob gepulverter Droge mit siedendem Wasser übergießen und nach etwa 10 Minuten abseihen.
Bei Erkältungskrankheiten und zur Steigerung der körpereigenen Abwehrkräfte mehrmals täglich eine Tasse frisch bereiteten Tee möglichst warm trinken, am besten zwischen den Mahlzeiten.

Die Frischpflanze und ihre Anwendung:

Für den Presssaft wird nur das frisch-blühende Kraut verwendet und hat bei Personen mit einer Abwehrschwäche eine immunmodulierende, ja stimulierende Wirkung. Weiße Blutkörperchen werden vermehrt produziert, auch wird die Aufnahme von Fremdstoffen in die Fresszellen gefördert. Gleichzeitig wird die Produktion von Killerzellen durch die Thymusdrüse angeregt. Diese Stimulierung der Immunabwehr wird heute allgemein zur Stärkung des Organismus genutzt, um die negativen Wirkungen von Stress, Übermüdung, Genussmittelmissbrauch oder einseitiger Ernährung zu kompensieren.

Immunschwäche – Immunabwehr:

Der menschliche Körper ist einer Vielzahl von Bakterien und Viren ausgesetzt, der Organismus wehrt sich dagegen mit einem komplexen Abwehrsystem. Die Erkundungszellen – auch Fresszellen genannt – fressen größtenteils die Eindringlinge auf. Die Thymusdrüse produziert zugleich spezielle Killerzellen, die auch die Abwehr der Bakterien übernehmen. Das Bakterium wird abgeschwächt oder zerstört, damit latente Erkrankungen nicht ausbrechen und akute Krankheiten schneller heilen.

Eine nicht geringe Menge an Einflüssen trägt zur Schwächung des Immunsystems bei, z.B. ständiger Stress, andauernde, starke UV-Strahlung, chronische Entzündungen, Ernährungsgewohnheiten, Diabetes, Lebererkrankungen, Langzeittherapien mit Antibiotika, Strahlentherapien, aber auch äußere Faktoren in der Umwelt wie Umweltverschmutzung, Wasserverunreinigung usw.

 

Das Immunsystem ist aufgrund der angeführten Störfaktoren überlastet und zu schwach die Infektionsgefahr abzuwehren, es entstehen ernst zu nehmende Krankheiten.

Besonders anfällig sind Kinder und ältere Personen, weil bei Kindern in den ersten Lebensjahren das Immunsystem noch nicht genügend ausgebildet ist. Bei älteren Personen ist die Abwehr schon geschwächt und dadurch ungenügend.

 

Hier regt die Wirkstoffkombination im Presssaft des Roten Sonnenhutes die Immunabwehr wieder an.

Entsprechende Produkte erhalten Sie in Ihrer Apotheke wie z.B.: Echinacea Tropfen Ratiopharm, Echinacin, Echinaforce, Esberitox


 

Ätherische Öle

Ätherische Öle setzen sich aus einer Mischung fettlöslicher, leicht flüchtiger Substanzen zusammen und kommen überwiegend aus der Gruppe der Terpenoide, d.h. aus Isopreneinheiten zusammengesetzten Molekülen. Sie zeichnen sich durch einen aromatischen, oft charakteristischen Duft aus und finden daher in der Aromatherapie aber auch in der Lebensmittelindustrie Verwendung.

Zusammensetzung

Die Zusammensetzung der ätherischen Öle einer Pflanze ist überwiegend genetisch bestimmt und kann je nach Pflanzenteil unterschiedlich sein. Das ätherische Öl der Zimtbaumrinde beispielsweise besitzt eine andere Zusammensetzung als das der Wurzel oder der Blätter. Junges Gewebe enthält häufig einen höheren Ölanteil als älteres.
Für die Pflanze selbst spielen insbesondere die Monoterpene eine Rolle für den Stoffwechsel, die ätherischen Öle erfüllen aber auch weitere Aufgaben wie u.a. als Fraßschutz, als Lockstoff bei der Bestäubung, zur Hemmung der Keimentwicklung anderer Pflanzen. Da die ätherischen Öle zumindest in hoher Konzentration giftig für die Pflanzenzelle sein können, werden sie in speziellen Räumen wie z.B. in Ölbehältern gespeichert.

Gewinnung

Die Gewinnung der ätherischen Öle erfolgt durch Wasserdampfdestillation, da sie sich leicht mit dem Dampf verflüchtigen. Bei der Teebereitung sollte man daher z.B. durch Abdecken darauf achten, dass mit dem Wasserdampf nicht zu viel verloren geht. Das Öl aus den Schalen der Zitrusfrüchte wird durch gewonnen.
Kalt-Pressung

Qualität

Ätherische Öle sollten sorgfältig aufbewahrt werden, da sie sich unter Einfluss von Licht, Sauerstoff oder Wärme sich leicht zersetzen oder verharzen.
Wichtig ist auch die Qualität der Ätherischen Öle, die man nur in der Apotheke garantiert bekommt. Zu beachten sind die Chargennummer und Bezeichnung.

Therapie

Die ätherischen Öle nehmen positiven Einfluss auf körperliche, seelische und geistige Vorgänge. Es entsteht Wohlbefinden über den Geruchsinn

Ätherische Öle verleihen Blumen und Pflanzen ihren Duft. Für die Pflanzen erfüllen sie eine Schutzfunktion, indem sie diese vor Krankheiten oder Eindringlingen schützen oder Tiere und Insekten als Fortpflanzungshilfe anlocken.
Ätherische Öle sind hoch wirksam indem sie über die Nase direkt in das Limbische System des Zentralnervensystems gelangen und dort unmittelbare emotionelle oder auch instinktive Reaktionenauslösen. Ätherische Öle können in der Aromalampe zur Wohnraum- und Arbeitsraumaromatisierung positives beitragen und Wohlbefinden vermitteln. Sie können z.B. Müdigkeit, Antriebslosigkeit, nervöse Spannungen, Angst und Stress positiv beeinflussen und beruhigend wirken.

Die äußerliche Anwendung von Ätherischen Ölen

Auch über die Haut und die Lunge können ätherische Öle in den Blutkreislauf gelangen und erfüllen dort eine Vielzahl von Wirkungen. Denken wir an die Anwendung als Bestandteil in Brustsalben oder Inhalationsölen und in Rheumasalben, Saunaaufgüssen, Badezusätzen oder Massageölen.

Pfefferminzöl eignet sich besonders gegen Spannungskopfschmerz und Nelkenöl gegen Zahnschmerzen. Gegen Pilze und Bakterien hochwirksam ist dagegen das Teebaumöl. Es wird bei einigenHauterkrankungen eingesetzt. Einen wirksamen und gleichzeitig auch für Kleinkinder geeigneten Insektenschutz findet man hingegen mit dem Neemöl.

Die innerliche Anwendung als Tee oder Gewürz

Als Teebestandteile können Pflanzen die ätherischen Öle enthalten bei Blasenleiden, Husten, Magen- und Gallenbeschwerden oder Nervenleiden eingesetzt werden. Die älteste Form der Anwendung von Ätherischen Öl-Drogen in Form von getrockneten Naturprodukten ist der Gebrauch von Gewürzen. Ohne Würze würden viele Speisen nicht so munden und auch ihre Verdaulichkeit wäre nicht so gut. Man denke an den Gebrauch z.B. von Curry, Estragon, Knoblauch, Kümmel, Muskatnuss, Nelken, Paprika und Pfeffer, um nur einige zu nennen.

Hinweis: Ätherische Öle enthalten hochkonzentrierte Wirkstoffe. Man soll den Kontakt mit Augen und Schleimhäuten vermeiden, sparsam dosieren ,sie für Kinder unerreichbar aufbewahren. Von der Einnahme der Ätherischen Öle muss abgeraten werden. Die Ätherischen Öle, die Sie in der Apotheke beziehen haben die beste Qualität und Reinheit, da ihre Inhaltstoffgemische genau untersucht sind und auch keine Insektizide und andere Schadstoffe enthalten sein dürfen.


 

 
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