Umfrage
Wie wichtig ist Ihnen eine Apotheke am neuersten technischen Stand
 

Masern,Röteln,Mumps & Co

Jeder von uns hatte zumindest einige der klassischen Kinderkrankheiten. Früher wurden sie oft verharmlost, teils weil man ihre Langzeitfolgen noch nicht kannte, teils weil die Forschung noch nicht so weit fortgeschritten war. Doch nun weiß man um die teilweise verheerenden Folgen, aber auch wie man sich vor Masern, Mumps, Röteln, Feuchtblattern & Co schützt.


Kinderkrankheiten sind eine Gruppe von Erkrankungen, die zwar bevorzugt im Kindesalter auftreten, aber auch Erwachsene – sofern sie bisher nicht damit in Berührung gekommen sind – nicht verschonen, dann meist mit einem viel schwereren Verlauf. Meist äußern sich diese Krankheiten in einem Hautausschlag und mehr oder weniger hohem Fieber.

Was tun bei Fieber?

Fieber ist eines der Hauptsymptome bei fast allen Kinderkrankheiten. Fieber selbst ist keine Erkrankung, sondern eine Schutzreaktion des Körpers auf eindringende Krankheitserreger und ein Entzündungssymptom. Fieber hat also eine wichtige Funktion und man sollte dem Körper die Möglichkeit geben, es auch einzusetzen. Wann man das Fieber medikamentös herunterregulieren sollte, hängt von etwaigen anderen Erkrankungen, möglicherweise von chronischen wie Asthma, Diabetes etc. und vor allem vom Zustand des Kindes ab. Manche Kinder sind bereits bei einer Temperatur von 38°C stark beeinträchtigt, andere mit 39°C fast nicht im Bett zu halten. Mütter kennen ihr Kind und können dies meist sehr gut beurteilen. Was und vor allem wann unternimmt man nun etwas gegen das Fieber?
Bei Säuglingen und Kleinkindern misst man die Temperatur am exaktesten rektal, also im Enddarm, oder mit den neuen Fiebermessgeräten im Gehörgang. Die Temperatur ist hier übrigens um ca. 1°C höher als bei einer Messung unter der Achsel.
Die Normaltemperatur bewegt sich um 37°C, von erhöhter Temperatur spricht man um 37,5°C, von Fieber ab 38°C. Gefährlich ist ein Anstieg der Temperatur gegen 41°C.
Steigendes Fieber wird begleitet von blasser Haut, oft auch mit roten heißen Wangen und Kältegefühl. Sinkt das Fieber, fängt das Kind zu schwitzen an und es ist ihm warm.
Fühlt sich Ihr Kind gut, kann man einiges gegen das Fieber tun, ohne gleich Arzneimittel zu geben:

* Achten Sie darauf, dass Ihr Kind nicht zu warm eingepackt ist
* Kaltes zum Trinken geben
* Lauwarme oder kalte Brust- oder Wadenwickel.

* Großmutters so genannte Essigpatscherl haben nach wie vor ihre Berechtigung: Dazu gibt man in einen Liter kaltes Wasser ca. fünf Esslöffel Essig, Tücher gut damit anfeuchten und um beide Waden wickeln. Darüber am besten ein Handtuch, damit sich die Wickel nicht zu schnell erwärmen können und wechseln, wenn sie warm geworden sind.


Der derzeit gängigste fiebersenkende Wirkstoff ist das Paracetamol; es wirkt gleichzeitig schmerzlindernd; es ist als Zäpfchen und als Saft im Handel und gehört in die Hausapotheke. Darüber hinaus gibt es noch den Wirkstoff Ibuprofen.
Ist das Fieber nicht so hoch, so kann man auch mit homöopathischen Zäpfchen (Viburcol) vor allem bei Kleinkindern gute Erfolge auf sanfte Art und Weise erzielen. Auch sie wirken fiebersenkend, beruhigend und entspannend. Bei hohem Fieber sollte immer ein Arzt hinzugezogen werden.

Masern - noch immer unterschätzt

Masern sind eine Infektionskrankheit und werden durch das Masernvirus - über Tröpfchen oder die Luft - hervorgerufen. Die Wahrscheinlichkeit, als Nichtgeimpfter bei Kontakt mit einem Erkrankten ebenfalls zu erkranken, liegt bei fast 100%. Bedenkt man die hohe Komplikationsrate - etwa bei jedem siebenten Kind kommt es zu Komplikationen wie Mittelohr- und Lungenentzündungen, Bauchschmerzen, Blinddarmentzündungen, seltener zu Gehirn- oder Gehirnhautentzündungen.

Es ist die so genannte MMR-Impfung (Masern, Mumps, Röteln) dringend zu empfehlen.
Da eine Masernimpfung mit Lebendimpfstoff durchgeführt wird, gibt es vereinzelt – eine bei rund 100.000 Impfungen – auch Impfnebenwirkungen, dazu werden aber z.B. auch Rötungen an der Einstichstelle gezählt. Ihr Arzt oder Apotheker kann Ihnen dazu genauer Auskunft geben.
Übrigens sind Babys bis zum sechsten Lebensmonat geschützt, sofern ihre Mutter geimpft ist oder sie die Erkrankung einmal durchgemacht hat.

»... hinter den Ohren«:

Etwa 8 bis 14 Tage nach der Ansteckung äußert sich die Krankheit meist mit nicht zu hohem Fieber, Schnupfen, Heiserkeit, Halsschmerzen, Husten und verquollenen, lichtempfindlichen, entzündeten Augen. Zwei bis fünf Tage danach kommt es zu einem Fieberanstieg und zu dem typischen Masernausschlag, rote bis dunkelrote, unregelmäßige Flecken, die leicht erhaben sind und auch ineinander fließen können. Der Ausschlag beginnt hinter den Ohren und breitet sich auf den gesamten Körper aus. Gleichzeitig zeigen sich auf der Wangen- und hinteren Mundschleimhaut weiße Flecken. Nach zwei bis vier Tagen bildet sich der Ausschlag zurück, das Fieber fällt wieder.

Was ist zu tun?

Bei Verdacht auf eine Masernerkrankung muss unbedingt ein Arzt hinzugezogen werden, er wird im Allgemeinen fiebersenkende Maßnahmen empfehlen. Aber auch Sie selbst können einiges zu einem moderaten Krankheitsverlauf beitragen:

* Reichlich Flüssigkeit
* Bettruhe, um den Körper zu schonen
* Gedämpftes Licht, um die Augen zu schonen
* Wadenwickel gegen das Fieber
* So wenig Kontakt wie möglich zur »Außenwelt«

Masern sind bis zu fünf Tage nach Auftreten des Ausschlags ansteckend.


Röteln

Röteln werden ebenfalls wie die Masern von Viren ausgelöst und sind gleich ansteckend. Viele Rötelninfektionen werden aber erst gar nicht bemerkt, da sie meist rasch und leicht verlaufen und selten Komplikationen aufweisen.


Eine Impfung wird aber trotzdem dringend empfohlen, da eine Rötelninfektion in der Frühschwangerschaft zu schweren Schäden am Embryo führen kann. Die Schädigungen des Ungeborenen durch den Rötelnvirus reichen von Taubheit über schwere Herzfehler und einer unzureichenden Ausbildung des Gehirns bis zum Tod. Sicheren Schutz davor bietet nur eine Impfung vor der Schwangerschaft. Sind Sie sich sicher, eine Rötelninfektion bereits durchgemacht zu haben, so sollten Sie trotzdem bei Kinderwunsch den so genannten Antikörpertiter bestimmen lassen. Dabei wird festgestellt, ob Sie ausreichend Abwehrstoffe ausgebildet haben. Oder Sie lassen sich zur Sicherheit impfen.
Die Impfung wird in der Regel in Form der Dreifachimpfung MMR zusammen mit Masern und Mumps in einer Spritze gegeben.

Kleine, hellrote Flecken

Von der Ansteckung bis zur Erkrankung vergehen bei den Röteln meist 12 bis 16 Tage. Zu Beginn äußert sich die Erkrankung in leichtem Fieber, Kopfschmerzen und geschwollenen, schmerzempfindlichen Lymphknoten vor allem in der Halsregion. Der folgende Ausschlag im Gesicht bildet hellrote Flecken, meist kleiner als bei den Masern. Manchmal begleiten Gelenksschmerzen die Erkrankung.

Was ist zu tun?

Auch hier gilt, einen Arzt hinzuzuziehen. Folgendes können Sie selbst tun:

Fiebersenkende Maßnahmen

Wärme im Bereich der schmerzenden Lymphknoten, sofern sie vom Kind als angenehm empfunden wird. Hier bewähren sich nach wie vor Kirschkornsäckchen – gibt es mit ansprechenden, kuscheligen Überzügen –, die man sogar in der Mikrowelle rasch erwärmen kann. Vorsicht nicht zu heiß!

So wenig Kontakt wie möglich zur »Außenwelt« Machen Sie vor allem Frauen im gebärfähigen Alter, mit denen Sie oder ein Familienmitglied in Kontakt gewesen sind, auf die Ansteckungsgefahr aufmerksam.

Röteln sind bis zu 12 Tage, nachdem die ersten Krankheitszeichen bemerkt werden, ansteckend.


 

Folsäure in der Schwangerschaft

Folsäure gehört zur Gruppe der B-Vitamine (Folsäure = B9), ist wasserlöslich, und ist natürlich vor allem in Vollkornprodukten, Bohnen, Linsen, Soja, Spargel, Fenchel, Rettich, grünen Pflanzenblättern (Chinakohl, Spinat, Blattsalat), Kuhmilch, Hefe, Leber oder in Obst (vor allem in Orangen und Bananen) enthalten. Besondere Bedeutung kommt der Folsäure in der Schwangerschaft bei der Bildung der DNA (der Erbsubstanz) und bei der Zellteilung zu. Darüber hinaus wird Folsäure für den Aufbau des Nervensystems und das gesunde Herz benötigt.

Was bedeutet ein Folsäuremangel in der Schwangerschaft?

Leidet die Mutter vor allem in den allerersten Wochen der Schwangerschaft an einem Folsäuremangel, kann dies zu einer Frühgeburt führen oder beim Baby schwere Fehlbildungen verursachen. Mit einer Unterversorgung des Babys von Folsäure werden Herzfehler beim Neugeborenen, Lippen-Kiefer-Gaumen Spalten, Nierenfehlbildungen und Skelettfehlbildungen an Armen und Beinen in Zusammenhang gebracht. Vor allem aber fürchtet man einen Neuralrohrdefekt. Unter letzterem versteht man die oft schwere Behinderung eines so genannten „offenen Rückens“.

Was hat ein Neuralrohrdefekt mit Folsäure zu tun?

Unter dem Neuralrohr versteht man die embryonale Anlage des Zentralnervensystems. Es schließt sich bereits zwischen dem 21. und 28. Tag nach der Empfängnis, also schon dann, wenn viele Schwangere noch nichts von ihrer Schwangerschaft wissen. Besteht zu diesem Zeitpunkt ein Folsäuremangel, kann dies zu einer schweren Fehlbildung im Bereich des Rückenmarks und des Gehirns führen. Da viele Frauen so früh oft noch keine Folsäure einnehmen, ist es nicht sehr verwunderlich, dass Neuralrohrdefekte die am häufigsten vorkommende Fehlbildung sind. Etwa eines von 1.000 Kindern ist davon betroffen. Besser bekannt sind Neuralrohrdefekte als „offener Rücken“ (spina bifida), da sich bei einem Neuralrohrdefekt die Wirbelsäure des Babys nicht vollständig schließt und das Rückenmark freiliegt. Es gibt verschiedene Schweregrade des „offenen Rückens“, wobei die Fehlbildung in leichten Fällen kaum auffällt, in schweren Fällen für die betroffenen Kinder viele Schmerzen und viele Operationen am Rücken, eine lebenslange Lähmung der Beine, die Unfähigkeit Blase und Darm zu kontrollieren und ständige Diäten bedeutet.

Wie kann man einen Folsäuremangel in der Schwangerschaft verhindern?

Nicht-Schwangere können ihren Folsäurebedarf bei gesunder und bewusster Ernährung problemlos decken, in der Schwangerschaft erhöht sich der Bedarf an Folsäure jedoch enorm und kann dem Körper durch gesunde, folsäurereiche Ernährung allein nur schwer in ausreichender Menge zugeführt werden. Folsäure ist ein wasserlösliches Vitamin, das heißt, dass allein durchs Waschen und Kochen sehr viel des Vitamingehalts (50-90%) verloren geht. Außerdem ist Folsäure sehr licht- und hitzeempfindlich. Langes Erhitzen und Wiederaufwärmen lässt den Folsäuregehalt der Nahrung schwinden.

Tägliche Dosis Folsäure in der Schwangerschaft empfohlen

Hinzu kommt, dass der Körper nur wenig Folsäure speichern kann und man somit kaum auf Vorräte zurückgreifen kann, sondern stets neue Folsäure zu sich nehmen muss. Aufgrund des stark steigenden Bedarfs an Folsäure in der Schwangerschaft sollten werdende Mütter und auch Frauen, die eine Schwangerschaft planen, auf Folsäurepräparate zurückgreifen. Eine tägliche Dosis von 0,4 mg wird empfohlen. Besonders wichtig ist es, Folsäure schon möglichst vor Eintritt einer Schwangerschaft zu sich zu nehmen, da ein Mangel gerade in den ersten Wochen der Schwangerschaft sehr kritisch ist. Eine Folsäure-Prophylaxe kann zwar auch kein gesundes Kind garantieren, hilft aber dennoch das Risiko von Fehlbildungen um etwa 50 - 75% zu verringern.

 

Gesunde Ernährung macht Abnehmen leicht

Viele Diäten sind ungesund, da bei der Essenzubereitung auf wichtige Nährstoffe verzichtet wird.

Daher ist es empfehlenswert, nur mit gesunder Ernährung abzunehmen.

Beim Kochen ist darauf zu achten, dass möglichst frische Zutaten verwendet werden. Frische Champignons, Bohnen oder Sojasprossen… sind Dosen- und Tiefkühlgemüse in jedem Fall vorzuziehen.

 

Dosennahrung und Tiefkühlfertigprodukte enthalten meist Konservierungsstoffe und haben weniger Nährstoffe als frisches Gemüse. Generell sollte Gemüse möglichst nur kurz gegart werden, damitdie Nährstoffe und Vitamine erhalten bleiben.

Wenig Fett:

Wer mit gesunder Ernährung abnehmen möchte, sollte auf fetthaltige Nahrungsmittel wie z. B.  stark fetthaltige Wurst- und Käsesorten möglichst verzichten. Bei Schinken und Fleisch etwa empfiehlt es sich, dass Fett abzuschneiden. Zum Braten sollten möglichst spezialbeschichtete Pfannen verwendet werden, da hier weniger Bratfett zugegeben werden muss als bei gewöhnlichen  Pfannen.

Generell sollten beim Kochen und der Zubereitung von Salaten möglichst kaltgepresste Öle wie Oliven- oder Rapsöl verwendet werden. Bei der Zubereitung von Gemüse empfiehlt sich das Kurzgaren. oder Dampfgaren.  Nur so bleiben die im Gemüse enthaltenen Bio-Nährstoffe und Vitamine erhalten.

Mit gesunder Ernährung abnehmen

Zu einer gesunden Ernährung zum Abzunehmen gehören unter anderem Vollkornprodukte. Ob Vollkornbrot oder Vollkornnudeln – Vollkornprodukte sind gesund, da sie vielerlei Mineralien und Vitamine enthalten. Wichtige Vitamine und Mineralien liefern auch die meisten Obst- und Gemüsesorten. Wer mit gesunder Ernährung abnehmen möchte, sollte bei der Zubereitung der Mahlzeiten darauf achten, dass diese etwa zu zwei Dritteln aus Gemüse beziehungsweise Salat bestehen. Auch hier gilt wieder die eiserne Regel: das Gemüse immer nur kurz garen.

Als Zwischenmahlzeiten eignen sich bei einer gesunden Ernährung zum Abnehmen frisches Obst und Rohkost. Statt zwischendurch oder am Abend vor dem Fernseher zu Kartoffelchips oder Süßigkeiten zu greifen, lieber an ein paar Karotten oder Kohlrabi knappern.

Doch allein mit gesunder Ernährung abzunehmen, reicht oftmals nicht. Der Erfolg wird gesteigert, wenn nebenher Sport betrieben wird. Dazu bedarf es gar nicht allzu großer Anstrengung. Oftmals reichen schon zehn bis zwanzig Minuten leichtes Joggen oder Walken. Auch Radfahren, Nordic Walking, Golf, Schifahren oder Schwimmen halten den Körper in Schwung und helfen dabei, das Gewicht zu reduzieren.

 
Weitere Beiträge...
Suche
Seitenaufrufe
Seitenaufrufe : 822296