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Australisches Teebaumöl gegen Erkältungskrankheiten

Der australische Teebaum besitzt interessante therapeutische und vorbeugende Eigenschaften. Mit Vorsicht zu genießen ist das Teebaumöl aber in Kosmetika. Es kann zu allergischen Reaktionen kommen. Über den richtigen Umgang mit Teebaumöl informiert Ihre Apotheke.
Die Blätter ergeben einen angenehm schmeckenden Tee und so bekam der Teebaum seinen Namen. Heimisch ist „der“ Teebaum in den subtropischen Regionen von New South Wales in Australien. Melaleuca alternifolia, wie ihn die Botaniker nennen, ist Angehöriger einer ganzen Sippe ähnlicher Gewächse, die mehr als 150 Pflanzen umfasst. Seine nadelartigen Blätter liefern die ätherischen Öle der besten Qualität. Teebaumöle riechen so ähnlich wie Eukalyptus.

In der Apotheke werden Öle  ausbiologischem und umweltschonenden Anbau angeboten.

Die australischen Ureinwohner verwenden die Teebaumblätter wahrscheinlich schon seit Jahrtausenden. Frisch oder getrocknet, zerkleinert und verrieben, wurden sie zur Behandlung von offenen Wunden und von Hautinfektionen eingesetzt. Aufgüsse und Umschläge kamen auch gegen Erkältungskrankheiten, Halsentzündungen, Insektenstiche und -bisse, Muskelschmerzen, gegen Läuse und Hautpilze zum Einsatz. Die westliche Welt lernte den Teebaum durch James Cook kennen. Anfang dieses Jahrhunderts wurde er wegen seiner keimtötenden Wirkung in der Medizin breit eingesetzt, vor allem in der Zahnmedizin. In den Vierziger Jahren wurden Teebaumpräparate von Penicillin und anderen Antibiotika verdrängt - und in den Siebziger Jahren wiederentdeckt.

 

Das ätherische Öl aus den Blättern des Teebaums ist ein Gemisch aus verschiedenen Substanzen, von denen derzeit etwa 100 bekannt sind. Welche davon für die verschiedenen therapeutischen Wirkungen verantwortlich sind, konnte bis jetzt noch nicht vollständig geklärt werden.

 

Auch Studien nach modernen wissenschaftlichen Gesichtspunkten (klinische Studien) zu den verschiedenen Anwendungen des Teebaumöls stehen noch am Anfang.

 

Anwendung

 

 Für einige Hautkrankheiten wie Akne oder Pilzerkrankungen liegen jedenfalls schon positive Ergebnisse vor. Hinweise gibt es auch auf eine gute Wirkung bei Erkältungskrankheiten. Auch für Mundspülungen bei zum Beispiel Zahnfleischentzündungen wird Teebaumöl von seriöser Seite empfohlen.
Tatsächlich dürfte mit dem Teebaumöl ein sehr nützliches Naturheilmittel wiederentdeckt worden sein. Nun gibt es mittlerweile auch eine Reihe von Kosmetik- und allgemeinen Hautpflegeprodukten mit Teebaumöl am Markt. Es gibt zwar im Prinzip nichts daran auszusetzen, dass pflanzliche Heilmittel in geringen Mengen auch in Kosmetikprodukten - „Naturkosmetik“ - eingesetzt werden. Teebaumöl dürfte aber ein besonderer Fall sein. Mittlerweile gehört Teebaumöl nämlich zu den häufigsten Allergieauslösern in Europa. Nun entstehen Allergien immer nach einer Phase der Sensibilisierung - das heißt, erst nach längerem Kontakt wird der Körper „sensibel“ und reagiert mit einer Allergie. Wenn man sich nun also mit kosmetischen Produkten eine Allergie einhandelt, vergibt man sich die Chance, im Bedarfsfall ein wirksames Naturheilmittel zur Hand zu haben.


 

 

Schwimmen

Schwimmen ist eine der gesündesten Sportarten

Für die diesjährige Badesaison möchten wir Ihnen noch ein paar Tipps und Anregungen geben, wie Sie das kühle Nass effektiv und vor allem mit viel Spass nutzen können.

Hier zunächst einige gute Argumente für das (regelmäßige) Schwimmen:

Schwimmen stärkt den Herzmuskel, wirkt sich also positiv auf Allgemeinbefinden und Lebensdauer aus. Allen Herzpatienten sei an dieser Stelle geraten, vor jeglicher sportlicher Betätigung den betreffenden Arzt zu konsultieren

  • Schwimmen fördert die Lungenfunktion, durch regelmäßiges Schwimmen können Sie Ihr Lungenvolumen und somit Ihre Ausdauer enorm verbessern. Ihr Atemrhythmus wird regelmässiger.

  • Schwimmen stärkt die Abwehrkräfte

  • Schwimmen verbessert die Durchblutung aller Muskeln und regt den Kreislauf an

  • Schwimmen unterstützt Sie bei der Stressbewältigung

  • Schwimmen beansprucht viele unterschiedliche Muskelpartien und verhilft Ihnen zu einem gleichmässig straffen und schönen Körper

  • Schwimmen hilft bei Haltungsschäden, Verspannungen und Gelenkproblemen

Kurzum: Schwimmen macht gesund, schlank und schön. Schwimmer fühlen sich wohl in ihrem Körper, können Stress und Anstrengungen leichter bewältigen. Wir sprechen hier wohlgemerkt nicht von Leistungsschwimmern, als "Schwimmer" kann sich bezeichnen, wer mindestens 1-2 Mal die Woche 500 bis 1000 m schwimmt

Durch die Gewichtsentlastung ist Schwimmen auch für Menschen mit Übergewicht und /oder Gelenkproblemen sowie für Schwangere geeeignet.

Bei niedrigem Blutdruck und Venenerkrankungen kann das Wasser ruhig ein wenig kühler sein, so ziehen die Blutgefässe zusammen und das Blut kann besser zum Herzen transportiert werden. Bei Asthma und Rückenschmerzen ist eine mittlere Wassertemperatur zu empfehlen; bei Gelenkserkrankungen wird Ihnen Wasser mit Körpertemperatur besonders gut tun.

Welche Schwimmtechnik sollte gewählt werden ?

Wer Wirbelsäulenbeschwerden hat, bekommt oft den Rat Schwimmen zu gehen.
Nur die Wenigsten können hier eindeutig sagen was gut ist und was nicht. Um die Wirbelsäule in möglichst geringem Maße zu belasten wird oft empfohlen das Rückenschwimmen auszuführen.
Angesichts der Tatsache, daß es viele Möglichkeiten gibt das Rückenschwimmen auszuüben fällt eine Entscheidung nicht leicht.

 Das wirbelsäulenfreundliche Rückenschwimmen soll hier im Vergleich mit den anderen Schwimmtechniken eine leicht zu erlernende Alternative darstellen. 

 Durch die wirbelsäulenentlastende Auftriebswirkung des Wassers, den erhöhten Widerstand und das vergleichbar geringe Verletzungsrisiko zählt die Ausdauersportart Schwimmen zu den empfehlenswerten Sportarten, die es bei Rückenbeschwerden zu betreiben gilt. Insbesondere für übergewichtige Menschen und Personen mit Schäden am Gelenkapparat ist Aktivität im Wasser angeraten.

Vorteile des "wirbelsäulengerechten" Rückenschwimmens und Risken bei anderen Schwimmtechniken

Vergleicht man die verschiedenen Schwimmarten untereinander, so läßt sich schnell feststellen, wo Vor- und Nachteile bezüglich der Belastungen des Knochen- und Bandapparates zu sehen sind.
Beschwerden im Bereich der Lendenwirbelsäule werden sehr stark beim Delphinschwimmen auftreten. Hier finden wir auch die am stärksten ausgeprägte Hohlkreuzbildung (Hyperlordose). Das Erlernen der richtigen Technik ist relativ schwer.
Das Kraulschwimmen ist gerade von älteren Menschen schwer zu erlernen, ist daher nur unter Einschränkung empfehlenswert. Beim leistungssportlichen Kraulschwimmen kann es durch den intensiven Armdruck zur Bildung der typischen „Schwimmerschulter" (Überbelastung) kommen.

In der Freizeit wird beim Brustschwimmen im Allgemeinen mit ständig erhobenem Kopf, also mit falscher Technik geschwommen.
Dies hat zur Folge, daß die Hüfte nach unten „fällt", entsprechend wird die natürliche Krümmung der Lendenwirbelsäule verstärkt
(Hyperlordose). Desweiteren kommt es durch die ständig angespannte Kopf- und Nackenmuskulatur nicht zu einem entspannenden Schwimmen; eine hohe Belastung der Halswirbelsäule ist das Resultat. Durch die ungleiche Verteilung der Druckbelastung auf die Bandscheiben können Beschwerden im Bereich der Brustwirbelsäule verstärkt werden. Auch der Beinschlag bringt Probleme mit sich. So wirkt die Schwung- oder Stoßgrätsche beim Brustschwimmen besonders belastend auf die Kniegelenke („Schwimmerknie") und aufgrund der Stoßbelastung auch auf die Wirbelsäule.
Auch beim klassischen Rückenkraulschwimmen lassen sich Wirbelsäulenstellungen erkennen, die im Hinblick auf degenerative Erkrankungen der Wirbelsäule als problematisch zu sehen sind. Beispielsweise kann es auch hier zu einer Hyperlordose kommen, wenn die Arme in der Überwasserphase über die Schulterhöhe hinaus geführt werden. Viele Menschen können aufgrund mangelnder Schulterbeweglichkeit keinen Armzug über die Schulterachse hinaus ausführen. Auch die Rollbewegung bzw. die entsprechend auftretende Verdrehung (Torsion) der Wirbelsäule beim Rückenkraulschwimmen birgt für den anfälligen Menschen Gefahren.
Zusammenfassend betrachtet weisen die beschriebenen Schwimmtechniken gewisse Risiken bezüglich der Wirbelsäulenbelastung auf. Kommt dann noch hinzu, das man als Schwimmanfänger eine schlechte oder falsche Schwimmtechnik aufweist, so werden die nachteiligen Wirkungen oftmals noch verstärkt.

Tipp für ein "wirbelsäulengesundes" Schwimmen

Es ist ratsam auf bestimmte Schwimmtechniken zu verzichten (vor allem bei Nichtbeherrschen) und z.B. bei einen Sportverein ein korrektes Techniktraining unter Anleitung zu absolvieren. 

Das wirbelsäulenfreundliche Rückenschwimmen findet sich auch in der
sportwissenschaftlichen Literatur.

1988 wurde sie im Rahmen einer Diplomarbeit an der Deutschen Sporthochschule in Köln zum ersten Mal untersucht und definiert, 1990 für den postoperativen Einsatz nach Bandscheibenoperationen in der Bewegungstherapie als Empfehlung für Sporttherapeuten, Sportlehrer, Ärzte veröffentlicht und letztlich seit 1994 am Institut für Schwimm-, Wasser-, Winter-, und Kampfsport der Deutschen Sporthochschule in Köln näher unter sportwissenschaftlichen Gesichtspunkten betrachtet.
Die wirbelsäulenfreundliche Rückenschwimmtechnik läßt sich auch von Anfängern in einer relativ kurzen Zeit erlernen. 

 





 

 

Gewürze

Küchenkräuter geben selbst einfachsten Gerichten den letzten Schliff.

Einige dieser Pflanzen sind auch Heilpflanzen.

Sie lieben es würzig? Bei Salz gilt die Devise: weniger ist mehr. Die bessere Alternative sind frische oder getrocknete Kräuter. Küchenkräuter sind die Seele der Kochkunst.

Gut aufeinander abgestimmt geben sie selbst einfachsten Gerichten den letzten Schliff. Und sie sind sehr gesund. Neben Vitaminen und Mineralstoffen enthalten sie weitere bioaktive Inhaltsstoffe. Am besten schmecken sie selbst geerntet aus dem Garten, der Terrasse oder von der Fensterbank.

Nicht alle sogenannten Küchenkräuter sind auch im botanischen Sinne krautige Pflanzen. Aber dieser Ausdruck hat sich in der Kochkunst eingebürgert, um sie von Gewürzen, die aus Samen, Früchten, Rinde, Wurzeln usw. hergestellt werden, abzugrenzen.

Küchenkräuter beeinflussen nicht nur den Geschmack der Speisen, einige dieser Pflanzen sind auch Heilpflanzen, sie entfalten also auch pharmakologische Wirkungen und machen so das Essen bekömmlicher.

Anbei ein kurzer Überblick über die Wirkungsweisen einiger Küchenkräuter:

Antibakteriell: Bärlauch, Majoran, Oregano, Schnittlauch
Appetitanregend: Estragon, Thymian
Beruhigend: Minze, Zitronenmelisse
Blähungswidrig: Bohnenkraut
Entwässernd: Petersilie
Entzündungshemmend: Oregano, Salbei,
Funktionelle Oberbauchbeschwerden: Lavendel
Krampflösend: Dill, Lorbeer, Minze, Thymian
Verdauungsfördernd: Basilikum, Rosmarin, Thymian

Tipp:

Die Internet-Gewürzseiten von Gernot Katzer sind seit Jahren erste Adresse für fundierte Informationen zu über 100 Gewürzen. Übersichtlich und mit vielen Fotos werden Botanik und Pflanzennamen, Herkunft, Inhaltsstoffe und Tipps zur Anwendung besprochen.

Link: http://www.uni-graz.at/~katzer/germ/index.html

 
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