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Wie wichtig ist Ihnen eine Apotheke am neuersten technischen Stand
 

Kopfläuse

Jetzt neu in der Apotheke erhältlich: der natürliche Lausspray PARANIX

Er enthält Anisöl, Kokosöl, und Ylang-Ylang Öl. Die Öle verkleben die Atmungsorgane der Läuse, sodas diese ersticken. Nach Besprühen des gesammten Kopfhaares kann man nach 15 Minuten mit dem Lauskamm Läuse und Nissen auskämmen.

Was ist eigentlich eine Laus?


Schon wenn ihr Name genannt wird, beginnt es bei vielen zu jucken.

In letzter Zeit erscheinen sie immer häufiger: Kopfläuse, mit dem lateinischem Namen pediculi capitis. Sie sind flügellose, blutsaugende Insekten, die als Parasiten auf den Menschen spezialisiert sind. Mehrmals täglich, rund alle drei Stunden, stechen sie mit ihrem Saugrüssel zu und nehmen Blut als Nahrung auf. Dabei geben sie eigenen Speichel in die Haut ab - lästiger Juckreiz, Kratzwunden, Ekzeme und daraus resultierende Infektionen können die Folge sein. Krankheiten übertragen Kopfläuse in unseren Breitengraden aber nicht.

Kopfläuse werden 2,5 bis 3,5 mm groß und sind mit bloßem Auge zu erkennen. Allerdings sind sie sehr flink und manch' einer bekommt seine ungebetenen Gäste nie zu Gesicht. Anders bei den Eiern der Läuse: Die Weibchen legen täglich während ihres geschlechtsreifen Lebens (20 bis 40 Tage lang) zwischen zwei und sechs Eier. Mit einem wasserunlöslichen, schnellhärtenden Kitt befestigen sie die Eier, die Nissen, an die Haaransätze. Durch eine einfache Wäsche lassen sich Nissen daher nicht entfernen. Die Larven schlüpfen nach 7 -8 Tagen und die leeren Nissen wachsen mit den Haaren nach oben aus. Sind die Nissen einige Zentimeter von der Kopfhaut entfernt, sind sie längst von ihren Bewohnern verlassen. Der gesamte Zyklus von Ei zum Ei der nächsten Generation beträgt 18 - 21 Tage. Je wärmer es ist, desto schneller schneller läuft die Entwicklung ab.

Lausige Zeiten

Ohne Nahrung überlebt keine Laus, ob jung oder alt. Das Vorurteil, der Befall mit Kopfläuse hätte etwas mit mangelnder Hygiene zu tun, ist schlicht falsch. Kopfläuse befallen Menschen aller Gesellschaftsschichten, unabhängig von Alter und sozialem Status.

Kinder im schulpflichtigen Alter sind jedoch bevorzugte Opfer. Kopfläuse springen nicht und fliegen auch nicht von Kopf zu Kopf. Auch Haustiere sind keine Gefahr. Dafür nutzen die Blutsauger jeden noch so kurzen direkten Kopf-zu-Kopf-Kontakt, um sich ein neues Betätigungsfeld zu verschaffen. Sie können aber auch indirekt durch verlauste Kopfbedeckungen, gemeinsam genutzte Kopfkissen, Decken, Haarbürsten, Kämme oder Kuscheltiere übertragen werden.

Oft besteht die "Population" pro Kopf aus weniger als 10 Tieren. Deshalb bekommen viele die Kopfläuse auch gar nicht zu Gesicht. Nur Geübten gelingt es schnell, mit einem Nissenkamm den Beweis für einen Kopflausbefall hervorzubringen. Bevorzugt halten sich die kleinen Plagegeister im Bereich der Schläfen, Ohren und in der Nackengegend auf. Der Nissenkamm ist nach wie vor die sicherste Methode, um Kopfläuse nachzuweisen. Bei Unsicherheit aber sollten Sie auf jeden Ihren Apotheker fragen.

Was tun bei Lausbefall?

Sind die Läuse entdeckt, lassen sie sich sehr effektiv beseitigen. Allerdings sollte man bei der Therapie auf zuverlässige Mittel setzen. Das tägliche Kämmen mit einem Nissenkamm ist leider keine zuverlässige Methode, um Kopfläuse loszuwerden. Leider sind chemische Präparate bisher die wirkungsvollste Methode, obwohl manche Läuse bereits gegen bestimmte Wirkstoffe resistent geworden sind. Bewährt als Therapeutikum erster Wahl hat sich der Wirkstoff Permethrin.

Aber Vorsicht: Alle Anweisungen müssen genau beachtet werden. Besonders wichtig: die Behandlung nach rund zehn Tagen wiederholen, damit die Plage durch den kopfeigenen Nachwuchs auch wirklich nicht noch einmal von vorne beginnt.

Wie vehält man sich?

•  Sagen Sie zunächst im Kindergarten oder der Schule Bescheid, wenn Sie feststellen, dass Ihr Kind Läuse hat, und rufen Sie die Eltern der Spielkameraden an.

•  Besorgen Sie sich in Ihrer Apotheke ein geeignetes Läusemittel. (S-Calon, A-Par, Carlyderm…)

•  Waschen Sie mit dem Lausschampoo die Haare der ganzen Familie und kontrollieren Sie das Haar immer wieder mit einem speziellen Läusekamm (in der Apotheke erhältlich).

•  Vor dem Kämmen empfiehlt es sich, die Haare mit Essigwasser zu befeuchten (zwei Esslöffel auf einen Liter Wasser). Läuse können Essig auf den Tod nicht riechen.

Link: http://www.kopflaus.ch/


 


 

 

TCM Pulsdiagnose

Pulsdiagnose – Pulsdiagnostik in der Traditionellen Chinesischen Medizin

Die Traditionelle Chinesische Medizin kennt wesentlich mehr Pulse als die westliche Medizin. Es gibt 28 verschiedene Pulse, die an drei Stellen und in drei  Tiefen an den beiden Handgelenken getastet werden können.

Den verschiedenen Pulspositionen werden die unterschiedlichen Organe zugeordnet:


Pulsdiagnose 1

An der rechten Hand:

  • Cun: Lunge
  • Guan: Milz
  • Chi: Nieren-Yang

An der linken Hand:

  • Cun: Herz
  • Guan: Leber
  • Chi: Nieren-Yin
  •  

Pulsdiagnose 2

Die Art des Pulses wird in drei Tiefen (Hautoberfläche, mittlere und tiefe Ebene) ermittelt. Erfasst werden Frequenz, Volumen, Rhythmus und Form der Pulse. Damit werden  Mangel, Fülle oder verschiedene Disharmonien in den entsprechenden Organen unterschieden werden.

Die Pulsdiagnostik in der Traditionellen Chinesischen Medizin (Gliederungsauszug, der im Zentrum für Traditionelle Chinesische und Integrative Medizin verwendeten Mindmap)

An beiden Handgelenken wird der Puls jeweils an drei Stellen getastet. Von distal (zur Hand hin) nach proximal (weiter zur Schulter): Cun, Guan, Chi

An allen drei Stellen werden beim Betasten je drei Druckstärken ausgeübt: oberflächlich, mittel, tief.

Am linken Handgelenk:

CUN – Funktion von Herz und Dünndarm
GUAN – Funktion von Leber und Gallenblase
CHI – Funktion von Niere und Harnblase

Am rechten Handgelenk zeigt:

CUN – Funktion von Lunge und Dickdarm
GUAN – Funktion von Milz und Magen
CHI – Funktion von Niere und (Ming-Men)

Wie geht es genau:

Von dorsal her werden auf die Pulstaststellen Zeige-, Mittel- und Ringfinger so aufgelegt, dass der Zeigefinger distal handgelenknah liegt, mit der linken Hand am rechten Handgelenk und mit der rechten Hand am linken Handgelenk.
Zum Tasten benutzt man die Fingerkuppen (nicht die Fingerspitzen)
Es wird in drei Druckstärken (oberflächlich, mittel und tief) getastet. Zunächst mit allen drei Fingern zugleich, danach jeweils mit dem 2. ,  3. und  4. Finger getrennt.
Der Patient sollte auf dem Rücken liegen oder sitzen. Morgens ist die beste Zeit, da noch ein ruhiger Qi-Blut-Zustand besteht.

Der Normale Puls:

Abhängig von Statur, Geschlecht, Jahreszeit, Region, Tageszeit.
Tastbar an allen drei Pulsstellen in mittlerer Stärke, gleichmäßig, ruhig, Frequenz 72-80/min. bei einer Atemzugfrequenz von 4 Atemzügen pro Min.
An der CHI-Stelle im Allgemeinen etwas schwächer (tiefer), dort also etwas kräftiger tasten.
Ein normaler Puls besitzt drei Eigenschaften: Magen-Qi, SHEN und die Wurzel.
Magen-Qi: harmonischer und kräftiger Pulswellenablauf
SHEN: Puls sanft, harmonisch, kräftig
Wurzel: kräftiger Puls an der CHI-Stelle

Pathologischer Puls:

Oberflächlicher Puls (FU-MAI): Bei leichtem Betasten deutlicher als bei stärkerem Druck

Eigenschaft: seicht

BIAO (Außen-) Syndrom

i. kräftig: BIAO-Füllen / ii. oberflächlich schwach: BIAO-Leere

Die äußeren pathogenen Faktoren dringen in die oberflächliche Schicht ein, das starke WEI-Qi startet, um die pathogenen Faktoren zu vertreiben, daher ist der Puls oberflächlich und kräftig. Beim Leere-Syndrom ist durch geschwächte Abwehrkraft (ZHENG-Qi) der Puls oberflächlich und schwach.

Tiefer Puls (CHEN-MAI): Beim leichten Tasten schlecht zu spüren, bei kräftigerem Tasten deutlicher

Eigenschaft: tiefliegend

Krankheit: LI (Innen-) Syndrom

i. kräftig: LI-Fülle / ii. schwach: LI-Leere

Die pathologischen Faktoren befinden sich in den tiefen Schichten des Körpers (Organbereich). Beim LI-Füllesyndrom ist der Puls als Zeichen der starken Abwehr kräftig, beim LI-Leeresyndrom als Zeichen der geschwächten Abwehr schwach.

Langsamer Puls (CHI-MAI): Pulsfrequenz bei 4 Schlägen pro Atemzug, 60/min.

Krankheit: Kälte-Syndrom

i. langsam-kräftig: Fülle-Kälte / ii. langsam-schwach: Leere-Kälte

Durch Kältestagnation in den Meridianen ist das YANG-Qi blockiert, daher der langsame Puls. Durch starke Abwehr des pathogenen Faktors Kälte entsteht ein kräftiger langsamer Puls, bei Abwehrschwäche ein langsamer schwacher Puls.

Trainingszustand bei Sportlern gilt als persönlicher Änderungsfaktor.

Schneller Puls (SHUO- MAI): Pulsfrequenz bei über 5 pro Atemzug, über 90/min.

Krankheit: Hitze-Syndrom

i. schnell-kräftig: Hitze-Fülle / ii. schnell-schwach: Hitze-Leere

Hitze dringt in den Körper, beschleunigt die Qi-Blut-Zirkulation und verursacht den schnellen Puls. Bei kräftiger Abwehr ist der Puls kräftig und schnell. Bei YIN-Schwäche  wird durch relativen YANG-Überschuss eine Leere-Hitze erzeugt, der Puls ist dann schnell und schwach. Ein schneller großer und schwacher Puls kommt bei Qi-Schwäche vor.

Leerer Puls (XU-MAI): Ein schwacher Puls an allen drei Pulstaststellen

Krankheit: Leere-Syndrom, meist Qi-Blut-Schwäche

Qi fördert die Blutzirkulation, diese ist bei Qi-Schwäche gestört. Wenn das Blut die Gefäße nicht ausfüllt, wird ein leerer Puls verursacht.

Fülle-Puls (SHI-MAI): Wenn an drei Pulstaststellen ein voller, massiver Puls besteht.

Krankheit: Fülle-Syndrom

Pathogener Faktor und die Abwehr sind stark, daraus resultiert eine starke Abwehrreaktion.

Rutschiger Puls/ Rollender Puls (HUA-MAI): Gefühl unter der Fingerkuppe als rolle eine Perle oder Kugel darunter hinweg.

Krankheit: Schleim-YIN-YE-Syndrom, Nahrungsstagnation, Fülle-Hitze-Syndrom

Qi und Blut sind in einem Zustand der Aufregung durch massive Hitze, Schleim, Flüssigkeit, Nahrung – daher schwankt der Puls in seiner Qualität. Bei Frauen im gebärfähigen Alter ist auch an Schwangerschaft zu denken. Beim rutschigen Puls ist die Frequenz nicht erhöht.

Zögernder Puls (SE-MAI): Der Puls fließt nicht glatt unter der Fingerkuppe, eher wie kratzend-schabend.

Krankheit: Essenz-Mangel, Qi-Stagnation, Blut-Stagnation, Nahrungsstagnation, Schleim-Syndrom.

Normalerweise wird die Nieren-Essenz zu Blut umgewandelt, bei Essenzmangel kommt es zwangsläufig zu Blutmangel. Dann sind die Gefäße nicht vollständig gefüllt und das YING-Qi kann nur schwerer zirkulieren. So entsteht der zögernde Puls. Bei Stagnation von Qi, Blut, Nahrung und Schleim ist der Qi-Mechanismus gestört. Das führt ebenfalls zu zögerndem Puls, der aber kräftiger ist.

Ansteigender Puls (HONG-MAI): Wellenartiger, stark ansteigend und schnell abfallender Puls mit breitem Pulsband und starken Schwankungen.

Krankheit: starke Fülle-Hitze in der Qi-Schicht

Durch Überschuss an Hitze wird die Blutzirkulation beschleunigt. Der Unterschied zum oberflächlichen Puls: Der ansteigende Puls bleibt beim tieferen Tasten spürbar und hat ein breites Pulsband. Der große Puls hat ebenfalls einbreites Pulsband, aber keinerlei Schwankungen. Der große Puls zeigt, dass die pathogenen Faktoren im Körper sehr stark vorhanden sind.

Fadenförmiger Puls (XI-MAI): Der Puls ist fadendünn, das Pulsband ist schmal, die Amplitude ist klein, er ist jedoch deutlich tastbar.

Krankheit: verschiedene Leere-Syndrome, besonders bei YIN-Blut- Schwäche, selten auch bei Nässe-Syndromen.

Durch Blutmangel werden die Gefäße nicht vollständig gefüllt, dies verursacht den fadenförmigen Puls. Auch wenn Nässe die Gefäße blockiert, entsteht ein fadenförmiger Puls. Der kleine Puls hat ebenfalls ein schmales Pulsband, ist aber nicht so deutlich tastbar. Auch er wird durch ein Leere-Syndrom verursacht.

Weicher Puls ( RU-MAI): Der Puls ist oberflächlich, dünn und sanft. Bei leichtem Tasten ist er deutlich, bei tieferem Tasten undeutlich.

Krankheit: Verschiedene Leere- und Nässe-Syndrome.

Bei Blut-Schwäche schlecht gefüllte Gefäße, Qi-Schwäche verursacht schlechtere Antriebskraft, daher wird der Puls weich. Wenn Nässe im Körper oder in den Gefäßen stagniert, verursacht das ebenfalls einen weichen Puls.

Saitenähnlicher Puls (Xian-Mai): Der Puls ist hart wie eine gespannte Sehne, man fühlt ihn als betaste man eine Gitarrensaite.

Krankheit: Leber-Gallenblasenerkrankungen, Schmerz-Syndrom, Schleim-YIN-YE-Syndrom, Malaria

Der saitenähnliche Puls ist spezifisch für Leber-Gallenblasenerkrankungen, er entsteht auch, wenn Milz und Magen von der Leber beeinflusst werden, z. B. wenn das Leber-Qi greift den Magen angreift. Bei Schmerz-Syndrom entsteht er durch angespannte Muskeln.

Gespannter Puls (Jin-Mai):Tastgefühl wie auf ein stark gespanntes Seil, der Tonus ist noch wesentlich stärker als beim saitenähnlichen Puls, man tastet ihn nicht nur mit der Fingerkuppe, sondern spürt ihn auch seitlich davon.

Krankheit: Schmerz-Syndrom, Kälte-Syndrom, Nahrungs-Stagnation

Schmerzen lassen die Muskeln anspannen. Kälte hat die Eigenschaft zusammenzuziehen. Bei durch den äußeren Faktor Kälte verursachten BIAO-(Außen)-Syndromen ist der Puls gespannt aber oberflächlich. Bei LI-(Innen)-Kälte-Syndromen ist der Puls gespannt aber tiefer. Bei Nahrungsstagnation kämpft die Körperabwehr dagegen, das bewirkt ebenfalls einen gespannten Puls.

Abrupter Puls (CU-Mai): Ein schneller Puls (über 6 Schläge pro Atemzug) mit unregelmäßigen Aussetzern.

Krankheit: Fülle-Hitze mit YANG-Überschuß, Qi-Blut-Stagnation, Schleim-YIN-YE-Stagnation, Nahrungsstagnation, Furunkel, Karbunkel

Durch YANG-Überschuss ist die Harmonie zwischen YIN und YANG gestört, daher ist der Puls schneller und setzt unregelmäßig aus. Bei Qi-Blut-Stagnation usw. ist der Qi-Mechanismus in den Gefäßen gestört. Das führt ebenfalls zu einem derartigen Puls.

Rauer Puls (JIE-Mai): langsamer Puls (weniger als 4 Schläge pro Atemzug) mit unregelmäßigen Aussetzern.

Krankheit: YIN-Überschuss mit Qi-Stagnation, Schleim-Stagnation und Blut-Stagnation.

Durch YIN-Überschuss mit Qi-Stagnation ist die Harmonie zwischen YIN und YANG gestört, daher ist der Puls langsamer und setzt unregelmäßig aus. Bei Blut-Stagnation, Schleim-YIN-YE-Stagnation sind die Gefäße blockiert und können einen solchen Puls verursachen.

Regulär intermittierender Puls (DAI-MAI): Ein langsamer, regelmäßig aussetzender, kraftloser Puls mit weniger als 4 Schlägen pro Atemzug. Man hat das Gefühl, dass es sich um die letzten Pulsschläge handelt.

Krankheit: erschöpftes Organ-Qi, Wind-Syndrom, Schmerz-Syndrom, starker Schreckzustand, kommt manchmal auch bei Schwangerschaft vor.

Häufig bei erschöpftem Milz-, Herz-, Nieren-Qi, da die Milz das postnatale Fundament und die Niere das kongenitale Fundament ist und das Herz für die Blutzirkulation zuständig ist. Weil der Qi-Mechanismus gestört ist, tritt dieser Puls auch beim Wind-Syndrom, beim Schmerz-Syndrom und bei starkem Erschrecken und selten auch in der Schwangerschaft auf.
Die bis hier beschriebenen Pulse sind relativ häufig, die nachfolgenden sind eher selten.
Rasender Puls (JI-MAI): sehr schneller Puls (7- 8 Schläge pro Atemzug)

Krankheit: Yang-Kollaps, YIN-Kollaps, erschöpfter YANG-Qi-Zustand

Das Echte-YIN ist nach unten gesunken, das Echte-YANG steigt auf, dieser Puls kommt bei extrem schweren Hitze-Erkrankungen vor.

Kraftloser Puls (WEI-MAI): extrem dünner und sanfter Puls, der beim Tasten hohe Konzentration abverlangt.

Krankheit: YANG-Schwäche mit Qi-Mangel, YIN-YANG-Schwäche mit Qi- und Blut-Mangel.

Bei YANG-Schwäche mit Qi-Mangel ist die Antriebskraft verloren gegangen, daher der kraftlose Puls. Bei leichtem Tasten ist der Puls schwer zu spüren, dies kennzeichnet das erschöpfte YANG, bei festerem Tasten ist der Puls nur undeutlich zu spüren als Zeichen des erschöpften YIN. Der schwache Puls ist bei chronischen Erkrankungen ein Zeichen der Schwäche der Abwehrkraft, bei akuten Erkrankungen ist er ein Zeichen des YANG-Kollaps.

“Auflösender” Puls (SAN-MAI):

Langer Puls (CHANG-MAI):

Kurzer Puls (DUAN-MAI):

Rohr-Puls (KONG-MAI): oberflächlicher großer Puls, als betaste man einen Rohrstengel oder den Stengel von jungem Lauch.

Gemächlicher Puls (HUAN-MAI): trotz einer Normalfrequenz von 4 Schlägen pro Atemzug entsteht dieser Eindruck durch eine schwache Komponente.

Krankheit: Nässe, Erkrankungen und Milz-Magen-Schwäche

Klebrigkeit als eine Eigenschaft von Nässe stört den Qi-Mechanismus, bei Milz-Magen-Schwäche sind Qi und Blut in einem Mangelzustand bzw. Mangel an Antriebskraft.

Trommel-Puls (GE-MAI): Oberflächlicher Puls mit Vibrationsgefühl, als läge die Fingerkuppe auf einem Trommelfell

Krankheit: starker Blutverlust, starker Essenz-Verlust, Abortus und starke Uterusblutung

Durch den starken Essenz-Verlust kann das YANG-Qi nicht getragen werden, es steigt daher zur Körperoberfläche auf.

Massiver Puls (LAO-MAI): Beim kräftigen Tasten massiver Puls, groß, lang, saitenähnlich

Krankheit: LI-(Innen)-Fülle-Kälte-Syndrom, Hernie, Myome

Hartnäckiger Fülle-pathogener Faktor in einer inneren Schicht des Körpers.

Schwacher Puls (RUO-MAI): Extrem weich und fadenförmig

Krankheit: starker Qi-Blut-Mangel.

Durch Qi-Mangel kraftlose Pulsschläge, durch Blut-Mangel keine vollständige Füllung der Blutgefäße

Tiefgründiger Puls ( FU-MAI): Spürbar nur beim sehr tiefen Tasten bis auf den Knochen

Krankheit: Epilepsie, extrem starkes Schmerz-Syndrom. Das Gefäß-Qi ist blockiert

Bohnenförmiger Puls (DONG-MAI): Der Puls ist kräftig, schnell und rutschig, als betastete man eine wackelnde Bohne.

Krankheit: Schmerz-Syndrom, Schock durch Erschrecken. Störung der Harmonie zwischen YIN und YANG, gegenseitige Blockade.

 

Aronia-Beere die neue Antiagingfrucht

Heilwirkung der Aroniabeere

Aroniabeeren sind reich an Flavonoiden, Vitaminen und Mineralien wie Eisen und Folsäure. Der hohe Anteil an Antioxidantien macht sie zur Anti-Aging-Pflanze.
In der ehemaligen UdSSR wurde die Aroniabeere wegen ihres Vitamin C Gehaltes gepriesen. Sie wurde unter anderem gegen Magenentzündungen, Blutungen, Allergien und Hautkrankheiten eingesetzt.

Die Aroniabeere enthält scheinbar blutdrucksenkende Substanzen, die die Einnahme von blutdrucksenkenden Medikamenten verzichtbar machen.
In den USA und Osteuropa sind in den letzten Jahren etliche Studien über die Heilwirkung der Aronia erschienen. An den Universitäten in Potsdam und Braunschweig ist die Aroniabeere ebenfalls zum Studienobjekt geworden.

Inhaltsstoffe der Aroniabeere

Anthocyan

200-1000mg/100g frische Früchte

Aufgabe: Bindung von freien Radikalen, die durch Stress entstehen.
Sie schützen die DNA und Lipide vor schädlichen Einflüssen. In der Aronia ist etwa 5 Mal mehr Anthocyan enthalten, als in allen anderen Früchten. Zum Vergleich sind in Brombeeren und Blaubeeren etwa 165mg Anthocyane pro 100g Früchten enthalten.

Flavonoide

1200-5000mg/100g Trockensubstanz

Aufgabe: Sie beeinflussen die Blutgerinnung und beugen Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor.

Eisen

12mg/100ml Saft

Aufgabe: Sorgt für den Sauerstofftransport und die Bildung neuer Roter Blutkörperchen. Der Eisengehalt in 100ml Saft deckt den Tagesbedarf eines erwachsenen Menschen.

Vitamin C

40mg/100g Trockensubstanz

Aufgabe: Steigert die Abwehrkräfte gegen Infektionen durch Bakterien und Viren besonders in der kalten Jahreszeit. Es unterstützt den Stoffwechsel und ist ein Radikalfänger.


Link: http://apfelbeere.gartenrot.com/

 
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