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Wie wichtig ist Ihnen eine Apotheke am neuersten technischen Stand
 

TCM Rezepturen

KLASSISCHER AUFBAU EINER TCM-REZEPTUR:  

Jede Teemischung besteht aus vielen Kräutern oder anderen Inhaltstoffen, die sich symbolisch aus folgenden Komponenten zusammensetzen:


• ”Kaiserkraut:” hat die Hauptwirkung

• ”Ministerkraut”: unterstützt die Hauptwirkung  

• ”Polizeikraut”: ordnet und reinigt  

• ”Botschaftskraut”: koordiniert und reguliert stärkend 
 

PRAKRTISCHE ANWENDUNG VON CHINESISCHEN HEILKRÄUTERN :
 

Nur ein gut ausgebildeter TCM Arzt beherrscht das komplizierte Theoriengebäude der TCM, das sich grundlegend von der pharmakologisch orientierten westlichen Medizin unterscheidet. Der ausgebildete TCM Arzt alleine darf diagnostizieren und Rezepte ausstellen. Ein großes Problem für die Anwendung von chinesischen Heildrogen stellt die zweifelsfreie Identifizierung der Drogen dar. Nur ein geringer Teil davon ist bei uns gut etabliert und geprüft. Sehr bedenklich ist oft die starke Verunreinigung chinesischer Heildrogen mit Schwermetallen, Rückständen von Pflanzenschutzmitteln und mikrobiellen Belastungen. Prüfungen von Fertigarzneimitteln aus China, ergaben beispielsweise beigemengte Mengen von nicht deklarierten Wirkstoffen und Cortison. Doppelte Sicherheit Chinesische Heilpflanzen werden nur von einigen wenigen österreichischen Großhändlern, die eine diesbezügliche pharmazeutische Qualifikation aufweisen müssen, zu uns importiert. Von diesen Händlern beziehen dann entsprechende Apotheken und geben die Pflanzen gegen Verschreibung an Patienten weiter. Sowohl Großhändler als auch Apotheke sind verpflichtet, die Identität der Heilpflanzen und ihre Qualität genau zu überprüfen. Produkte aus der Apotheke unterliegen also einer strengen Qualitätskontrolle und können daher ohne Bedenken gekauft werden. Ihr Apotheker fertigt für Sie gerne die von einem TCM Arzt für Sie speziell zusammengestellten Rezepturen an!


 

 

Heilkräuter in der TCM und in der Phytotherapie

Vergleich der Anwendung von Heilkräutern in der TCM und in der Phytotherapie:


ACKERSCHACHTELHALM

in Europa:

als Tee hat das Zinnkraut (Ackerschachtehalm) eine entwässernde (diuretische) Wirkung; Zusatzbehandlung von Rheuma und Gicht; durch den Inhaltsstoff „Kieselsäure“ dient es zum Aufbau von Bindegeweben, Knochen, Haaren und Nägeln 


in der TCM:

Kaiserkraut bei Yin-Mangel ,   Geschmack: bitter, wirkt adstringierend (gewebs- oder gefäßzusammenziehend) ,  Thermische Wirkung: kühl ;  Organzuordnung: Blase, Niere, Lunge, Dickdarm ;  Funktion: klärt feuchte Hitze in der Blase und im Dickdarm (Tee), stärkt Nieren, Lunge und Knochen . Leitet Feuchtigkeit aus dem Körper, ist diuretisch.


LÖWENZAHN

in Europa:

enthält viele Bitterstoffe und Flavonoide und wird bei Verdauungs- und Magenbeschwerden. Insbesondere auch bei gestörtem Gallefluss, Völlegefühl, Blähungen.

in der TCM:

Geschmack: bitter, süß ;  Thermische Wirkung: kalt ;  Organzuordnung: Leber, Magen ;       Funktion: klärt feuchte Hitze, verstärkt die Drüsenabsonderungen, wirkt bei Abszessen, stärkt die Leber und Milz, leitet feuchte Hitze aus dem Funktionsbereich Leber.

GINSENG

in Europa:

Anwendung bei Erschöpfungszuständen, nachlassender Gedächtnisleistung, Appetitlosigkeit, psychische Überlastung, Stress, Wechselerscheinungen, sportlicher Dauerleistung. Es wirken die Inhaltsstoffe die Ginsenoside. 

in der TCM:

Kaiserkraut bei Qi-Mangel;   Krankheitsbilder: blasses Gesicht, kurze Belastbarkeit, Schweißausbrüche,   Müdigkeit:            Puls ist leer,  Zunge: kurz und weich ;  Indikation bei Leere, Qi-Mangel, Blutmangel etc. wirkt tonisierend, stärkend angewandt.


 



 


 


 

 

Emotionale Intelligenz

Mit seinem Buch „Emotionale Intelligenz“ prägte Daniel Goleman einen völlig neuen Begriff.

Lange Zeit galt der IO (Intelligenz Quotient) als Maßstab für Erfolg. Doch plötzlich scheint auch der EQ (Emotionaler Quotient) eine Rolle zu spielen.

Die emotionale Intelligenz eines Menschen ist nach neuesten Erkenntnissen wesentlich ausschlaggebender für seinen persönlichen und beruflichen erfolg als der IQ. Emotionen im Sinne des EQ haben nichts mit Gefühlsduselei zu tun. Unter emotionaler Intelligenz werden eine ganze Reihe von Fähigkeiten – wie Mitgefühl, Kommunikationsfähigkeit, Menschlichkeit, Takt, Höflichkeit, Einfühlungsvermögen oder Selbstbewusstsein – verstanden. Es geht dabei sowohl um den Umgang mit sich selbst als auch mit anderen Menschen. Emotionale Intelligenz ist die Fähigkeit, die eigenen Gefühle und die anderer Menschen zu verstehen und mit ihnen umzugehen. Verstand und Gefühl liegen dabei eng zusammen. Der Verstand liefert Argumente und Schlussfolgerungen, während Gefühle Motivation, Aufmerksamkeit und Sensibilität beisteuern.

Emotionale Intelligenz hilft, mit Misserfolgen besser umzugehen, Ausdauer zu haben, Beziehungen aufzubauen und Konflikte zu lösen. 

Menschen mit einer hohen emotionalen Intelligenz sind beruflich oft sehr erfolgreich, da sie gut mit anderen Menschen umgehen können und über Führungsqualitäten verfügen. Solche Menschen können aktiv zuhören und akzeptieren ihre Mitmenschen so wie sie sind. Sie pflegen enge Beziehungen und Freundschaften und sind meist zufrieden und ausgeglichen.


 

 
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