Umfrage
Wie wichtig ist Ihnen eine Apotheke am neuersten technischen Stand
 

Lustiges Gebet

LASST UNS BETEN ...

Manchmal kann ich kaum noch gehen, Doch es gibt ja VOLTAREN.
 Hab 'ich Wunden an den Zeh'n,
 Nehm ich auch noch BEPANTHEN.

Oft dreht sich mein Magen um, Dann nehm' ich zwei IMODIUM. Weil das an den Nerven zerrt, Schluck ich BALDRIAN Dispert.

Hab 'ne leichte Diabetes,
 Doch mit INSULIN da geht es.
 Die Erkältung bin ich leid --
Ich nehm 'nachts WICK MEDINIGHT

Bleib 'ich trotzdem Bettenwälzer Nehm ich noch zwei ALKA-SELTZER. Dass ich abends gerne trink ',
 Ist egal - dank GRANUFINK

Herpes ist für mich 'n Klacks, Denn ich hab 'ja ZOVIRAX. Allergien sind auch im Spiel -- Nicht mehr lang, dank FENISTIL.

Die Verstopfung ist egal,
 Habe ja LAXOBERAL.
 Nehme LEMOCIN für'n Hals,
 Gegen Sodbrenn'n BULLRICHSALZ.

Ich hab 'selten echte Schmerzen Dank der Kraft der DOPPELHERZEN , Fühl'mich meistens pudelwohl Wegen PARACETAMOL.

Weil ich, seit ich nicht 'mehr rauch, Nur noch NICORETTE brauch, Nehm ich kaum noch MORPHIUM Nur mal abends VALIUM.

Alles läuft so weit ganz rund Hab zum Klagen keinen Grund. Bin ansonsten ganz gesund! Denn beim winzigsten Befund

Werfe ich mir kunterbunt meine Pillen in den Schlund. Ist mein Leben mal zu Ende Falte ich getrost die Hände,

Weil ich meine Seele
 Meinem Schöpfer anempfehle. Die körperlichen Überreste Gehen dann - das ist das Beste --

Mit 'nem freundlichen Vermerk Gleich zurück ans BAYER-Werk.

 

Schokolade macht glücklich

Forscher folgen dem Weg des Inhaltsstoffes Tryptophan durch den Körper
 
 
Warum macht Schokolade uns glücklich - und manche sogar süchtig? Eine Antwort auf diese Frage liefert das in der Schoko enthaltene Tryptophan, eine Aminosäure, aus der unser Körper das Glückshormon Serotonin erzeugt. Was genau im Körper geschieht, wenn wir Tryptophan zu uns nehmen, hat nun ein deutsch-norwegisches Forscherteam genauer aufgeschlüsselt. Das hilft nicht nur die Schokoladenwirkung besser zu verstehen, sondern auch bei der Erforschung von neurodegenerativen Krankheiten, bei denen der Tryptophan-Stoffwechsel gestört ist.

 
Schokolade: Hochgenuss und Glücklichmacher
 
Lebkuchenherzen, Dominosteine, Schokoladennikoläuse – die süßen Vorboten der Weihnachtszeit stapeln sich schon seit einigen Wochen in den Läden. Und dank der gerade beginnenden Adventszeit kann das große Naschen nun auch endlich beginnen. Schon beim Gedanken daran, wie die süße Leckerei auf der Zunge zergeht, werden viele Naschkatzen von einem wohligen Glücksgefühl erfasst. Aber warum löst Schokolade ein solches Hochgefühl aus? Und warum macht sie viele geradezu süchtig?
 
Der Bioinformatiker Stefan Schuster von der Friedrich-Schiller-Universität Jena hat darauf eine Antwort. Gemeinsam mit Forschern aus Norwegen hat er ein Computermodell entwickelt, mit dem sich simulieren lässt, was in unserem Körper abläuft, wenn wir die Aminosäure Tryptophan zu uns nehmen, die in Schokolade enthalten ist. Das Wissenschaftlerteam das bislang umfassendste Modell des komplexen Stoffwechsels von Tryptophan vor, das neben anderen Substanzen bei der Wirkung von Schokolade eine Rolle spielt.
 
Baustein für Glücks- und Schlafhormon

„Aus Tryptophan entsteht im Körper Serotonin“. Serotonin wiederum ist ein Hormon und Botenstoff im Gehirn, das  ein Wohlgefühl auslöst. Da unser Körper selbst Tryptophan nicht herstellen kann, müssen wir es mit der Nahrung aufnehmen, etwa aus Sojabohnen und Geflügel oder eben Kakao und Schokolade. Doch nicht nur als „Zutat“ für Glücksmomente brauchen wir Tryptophan.
 
Auch für das Schlafhormon Melatonin ist die Aminosäure der entscheidende Baustein. „Abbauprodukte von Tryptophan spielen wiederum bei einigen neurodegenerativen Erkrankungen sowie bei Alterungsprozessen eine Rolle“, macht Schuster die Vielfalt der Wirkungen deutlich. Der komplexe Tryptophan-Stoffwechsel war bislang biochemisch zwar weitgehend bekannt. „Allerdings lässt sich erst anhand eines Computermodells das Zusammenspiel der Einzelreaktionen und Zwischenprodukte sowie ihrer Regulationsmechanismen als Gesamtsystem erfassen.


Die Aminosäure Tryptophan wird im Körper zu Hormonen umgebaut

Auch für das Schlafhormon Melatonin ist die Aminosäure der entscheidende Baustein. „Abbauprodukte von Tryptophan spielen wiederum bei einigen neurodegenerativen Erkrankungen sowie bei Alterungsprozessen eine Rolle“, macht Schuster die Vielfalt der Wirkungen deutlich. Der komplexe Tryptophan-Stoffwechsel war bislang biochemisch zwar weitgehend bekannt. „Allerdings lässt sich erst anhand eines Computermodells das Zusammenspiel der Einzelreaktionen und Zwischenprodukte sowie ihrer Regulationsmechanismen als Gesamtsystem erfassen“, verdeutlicht Ines Heiland von der Universität Tromsø
 
Wirkung in einzelnen Organen und Geweben


Für ihr Modell des Tryptophan-Stoffwechsels im Menschen haben die Bioinformatiker sehr umfangreiche experimentelle Daten zum Ablauf der weit verzweigten Stoffwechselwege und der dazugehörenden Transportvorgänge zusammengetragen. Diese wurden anschließend in ein Gesamtmodell integriert, das es nun erstmals ermöglicht, detailliert die Wirkungen von Tryptophan und seiner Stoffwechselprodukte in einzelnen Geweben oder Organen realitätsnah zu simulieren.
 
Vielversprechende Anwendungsmöglichkeiten sehen die Forscher vor allem in der medizinischen Diagnostik und bei der Entwicklung neuer Therapien für neurodegenerative Erkrankungen, wie Parkinson oder Alzheimer. Das Computermodell erlaube es nun nicht nur, den Krankheitsverlauf besser zu verstehen. „Wir können daran auch testen, an welchen Stellen des Stoffwechsels regulierend eingegriffen werden kann und wie sich diese Veränderungen auf den gesamten Metabolismus auswirken“, erläutert Heiland. (The Journal of Biological Chemistry, 2013; doi: 10.1074/jbc.M113.474908)
 
(Friedrich Schiller Universität Jena, 04.12.2013 - NPO)
 

 

Die Mistel

Die Mistel, eine uralte sagenumwobene Kulturpflanze mit Heilwirkung

 

Die Mistel wurde früher von den Druiden für allerlei Zauber und Medizin verwendet. Die ältesten Aufzeichnungen reichen bis in das fünfte Jahrhundert vor Christus.

Auf Grund von alten Sagen spielt sie auch zur Weihnachtszeit eine Rolle. Es werden nach alter Tradition Mistelzweige aufgehängt.

 

Die Mistel wirkt herzkräftigend, fördert den Stoffwechsel und wird bei Bluthochdruck angewendet.  In der Krebstherapie werden in der Schulmedizin verschiedene Extrakte Präparate aus der Mistel verwendet. Zubereitungen aus der Mistel haben auch starke Nebenwirkungen. Sie sollten daher nur nach Absprache mit einem Arzt eingenommen oder verwendet werden.

Die Mistel ist eine Pflanze, die in Form einer Kugel in den Ästen großer Bäume wächst. Besonders im Winter, wenn diese Bäume ihre Blätter verloren haben, ist die Mistel gut zu sehen. Die Mistel ist eine Heilpflanze, von der die Zweige und Blätter in der Naturheilkunde verwendet werden. Mit der Mistel werden viele verschiedene Beschwerden und Erkrankungen therapiert. Dazu zählen zum Beispiel Verstopfung, Bluthochdruck, Fieber, Krebs, Diabetes, Kopfschmerzen, Heuschnupfen, Wechseljahresbeschwerden und Krampfadern.

Die Mistel wirkt harntreibend, blutstillend, beruhigend und entzündungshemmend. Die Bestandteile der Mistel können sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet werden. Da die Mistel leicht giftig ist, wird der Tee nur mit kaltem Wasser angesetzt, so dass sich die Giftstoffe nicht auflösen können. Die Wirkung der Mistel würde durch heißes Wasser auch abgeschwächt werden. Der Misteltee wird bei Bluthochdruck und zur Behandlung einer Herzschwäche verwendet. Da die Mistel den Blutdruck nur reguliert, kann der Tee auch bei niedrigem Blutdruck getrunken werden.

Der Tee regt den Kreislauf an, so dass je nach Ausgangslage der Blutdruck nach oben oder unten normalisiert wird. Zusätzlich wirkt der Tee auch positiv auf die Verdauungsorgane. Durch ihre blutstillende Eigenschaft wird die Mistel auch oft nach Geburten zur Verringerung des Wochenflusses verabreicht. Auch Menstruationsblutungen können dadurch verringert werden. Äußerlich kann die Mistel als Umschlag oder Badezusatz verwendet werden und hilft so gegen Krampfadern und Geschwüre.

 

Näheres unter:

 

  http://www.mistel.at/mistel/mistel.htm

 

 http://www.kraeuter-verzeichnis.de/kraeuter/Mistel.htm

 

http://www.weihnachtsstadt.de/brauchtum/allgemein/Mistelzweig.htm

 

 
Weitere Beiträge...
Suche
Seitenaufrufe
Seitenaufrufe : 836460