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Ernährung im Alter

Ernährung im Alter: Ausgewogen und leicht
Ernährung im Alter sollte auf die Bedürfnisse von Senioren angepasst sein.

Wichtige Aspekte gesunder Ernährung für Ältere finden Sie hier:


Weniger Fett, mehr Vitamine
Im Alter verringert sich der Bedarf an Kalorien, weil der Körper weniger Energie für den Grundumsatz braucht. Dazu kommt, dass Senioren meistens weniger aktiv sind als sie es in jungen Jahren waren. Altersgerechte Ernährung sollte also weniger Kalorien haben als bisher. Trotzdem ist es nicht damit getan, einfach die Mahlzeiten kleiner ausfallen zu lassen als bisher, denn der Bedarf an Nährstoffen und Ballaststoffen ist im Alter mindestens genauso hoch wie bei jungen Menschen. Mahlzeiten für Senioren sollten also besonders ausgewogen zusammengestellt sein und bei wenig Kalorien viele Nährstoffe enthalten.


Viel frisches Obst und Gemüse
Eine gute Basis für gesunde Ernährung im Alter ist die bewährte Regel „Fünf am Tag“. Zwei Portionen Obst und drei Portionen Gemüse am Tag liefern alle wichtigen Nährstoffe und schlagen dabei mit wenigen Kalorien zu Buche. Wichtig sind außerdem Vollkornprodukte wie Brot, Vollkorn-Nudeln und Reis, die lange sättigen und viele wertvolle Inhaltsstoffe liefern. Milchprodukte sind gute Calcium-Lieferanten, die dabei helfen können, Osteoporose vorzubeugen. Joghurt, Kefir, Buttermilch oder Quark dürfen bis zu drei Mal täglich gegessen werden.

Auf Kalorienbomben besser verzichten
Zurückhalten sollte man sich dagegen bei Nahrungsmitteln, die viele leere Kalorien liefern. Das sind zum Beispiel Butter, Zucker, Wurst und Käse mit hohem Fettgehalt, sahnige Soßen und Alkohol. Solche Lebensmittel sind zwar nicht grundsätzlich verboten, sollten aber nur selten oder in geringen Mengen auf dem Speiseplan stehen. Häufig kommt es im Alter zu einem Mangel an Vitamin D, Jod und Folsäure. Um dem vorzubeugen, sollten Seefisch, grünes Gemüse und Vollkornprodukte mindestens einmal in der Woche verzehrt werden. Wenn nötig, können zusätzlich Nahrungsergänzungsmittel genommen werden. Ob das im Einzelfall nötig ist, sollte aber ein Arzt entscheiden.

Das Trinken nicht vergessen
Viele Menschen trinken im Alter zu wenig, denn das Durstgefühl lässt mit den Jahren nach. Senioren sollten daher auf ihr Trinkverhalten bewusst achten. 2 Liter Flüssigkeit am Tag sollten es schon sein, damit Durchblutung, Nieren und Verdauung richtig funktionieren. Wer Probleme damit hat, ausreichend zu trinken, sollte sich die entsprechende Menge an Wasser, Saftschorle, Kräutertee oder Früchtetee morgens abgemessen bereitstellen und darauf achten, dass Kanne und Flasche abends geleert sind. Wer dauerhaft zu wenig trinkt, riskiert zum Beispiel Durchblutungsstörungen oder Nierenfunktionsstörungen. Auch Verwirrtheit kann ein Anzeichen zu geringer Flüssigkeitszufuhr sein.

Das Auge isst mit
Gerade bei nachlassender Sehkraft, bei schwächer werdendem Geruchs- und Geschmackssinn empfindet man die Mahlzeiten als unattraktiv und geschmacklos. Dem kann man durch verstärktes Würzen mit verschiedenen Kräutern entgegen treten. Eine bunt und attraktiv zusammengestellte Mahlzeit ist gut fürs Auge und damit für den Genuss. Essen für Senioren sollte also immer besonders appetitlich angerichtet werden. Auch eine angenehme Atmosphäre beim Essen und ein liebevoll gedeckter Tisch laden zum Genießen ein.

Jeder hat es selbst in der Hand
Wer auf seinen geliebten Schweinebraten, auf Hefeteilchen und cremigen Camembert nicht verzichten möchte, darf sich diese kleinen Sünden ruhig hin und wieder gönnen. Schließlich ist gutes Essen ein wichtiges Stück Lebensqualität und Lebensfreude. Voraussetzung ist allerdings, dass die überschüssigen Kalorien durch mehr Bewegung wieder ausgeglichen werden. So hat es jeder selbst in der Hand, auch im Alter gesund und aktiv zu bleiben.

 

 

Lustiges Gebet

LASST UNS BETEN ...

Manchmal kann ich kaum noch gehen, Doch es gibt ja VOLTAREN.
 Hab 'ich Wunden an den Zeh'n,
 Nehm ich auch noch BEPANTHEN.

Oft dreht sich mein Magen um, Dann nehm' ich zwei IMODIUM. Weil das an den Nerven zerrt, Schluck ich BALDRIAN Dispert.

Hab 'ne leichte Diabetes,
 Doch mit INSULIN da geht es.
 Die Erkältung bin ich leid --
Ich nehm 'nachts WICK MEDINIGHT

Bleib 'ich trotzdem Bettenwälzer Nehm ich noch zwei ALKA-SELTZER. Dass ich abends gerne trink ',
 Ist egal - dank GRANUFINK

Herpes ist für mich 'n Klacks, Denn ich hab 'ja ZOVIRAX. Allergien sind auch im Spiel -- Nicht mehr lang, dank FENISTIL.

Die Verstopfung ist egal,
 Habe ja LAXOBERAL.
 Nehme LEMOCIN für'n Hals,
 Gegen Sodbrenn'n BULLRICHSALZ.

Ich hab 'selten echte Schmerzen Dank der Kraft der DOPPELHERZEN , Fühl'mich meistens pudelwohl Wegen PARACETAMOL.

Weil ich, seit ich nicht 'mehr rauch, Nur noch NICORETTE brauch, Nehm ich kaum noch MORPHIUM Nur mal abends VALIUM.

Alles läuft so weit ganz rund Hab zum Klagen keinen Grund. Bin ansonsten ganz gesund! Denn beim winzigsten Befund

Werfe ich mir kunterbunt meine Pillen in den Schlund. Ist mein Leben mal zu Ende Falte ich getrost die Hände,

Weil ich meine Seele
 Meinem Schöpfer anempfehle. Die körperlichen Überreste Gehen dann - das ist das Beste --

Mit 'nem freundlichen Vermerk Gleich zurück ans BAYER-Werk.

 

Schokolade macht glücklich

Forscher folgen dem Weg des Inhaltsstoffes Tryptophan durch den Körper
 
 
Warum macht Schokolade uns glücklich - und manche sogar süchtig? Eine Antwort auf diese Frage liefert das in der Schoko enthaltene Tryptophan, eine Aminosäure, aus der unser Körper das Glückshormon Serotonin erzeugt. Was genau im Körper geschieht, wenn wir Tryptophan zu uns nehmen, hat nun ein deutsch-norwegisches Forscherteam genauer aufgeschlüsselt. Das hilft nicht nur die Schokoladenwirkung besser zu verstehen, sondern auch bei der Erforschung von neurodegenerativen Krankheiten, bei denen der Tryptophan-Stoffwechsel gestört ist.

 
Schokolade: Hochgenuss und Glücklichmacher
 
Lebkuchenherzen, Dominosteine, Schokoladennikoläuse – die süßen Vorboten der Weihnachtszeit stapeln sich schon seit einigen Wochen in den Läden. Und dank der gerade beginnenden Adventszeit kann das große Naschen nun auch endlich beginnen. Schon beim Gedanken daran, wie die süße Leckerei auf der Zunge zergeht, werden viele Naschkatzen von einem wohligen Glücksgefühl erfasst. Aber warum löst Schokolade ein solches Hochgefühl aus? Und warum macht sie viele geradezu süchtig?
 
Der Bioinformatiker Stefan Schuster von der Friedrich-Schiller-Universität Jena hat darauf eine Antwort. Gemeinsam mit Forschern aus Norwegen hat er ein Computermodell entwickelt, mit dem sich simulieren lässt, was in unserem Körper abläuft, wenn wir die Aminosäure Tryptophan zu uns nehmen, die in Schokolade enthalten ist. Das Wissenschaftlerteam das bislang umfassendste Modell des komplexen Stoffwechsels von Tryptophan vor, das neben anderen Substanzen bei der Wirkung von Schokolade eine Rolle spielt.
 
Baustein für Glücks- und Schlafhormon

„Aus Tryptophan entsteht im Körper Serotonin“. Serotonin wiederum ist ein Hormon und Botenstoff im Gehirn, das  ein Wohlgefühl auslöst. Da unser Körper selbst Tryptophan nicht herstellen kann, müssen wir es mit der Nahrung aufnehmen, etwa aus Sojabohnen und Geflügel oder eben Kakao und Schokolade. Doch nicht nur als „Zutat“ für Glücksmomente brauchen wir Tryptophan.
 
Auch für das Schlafhormon Melatonin ist die Aminosäure der entscheidende Baustein. „Abbauprodukte von Tryptophan spielen wiederum bei einigen neurodegenerativen Erkrankungen sowie bei Alterungsprozessen eine Rolle“, macht Schuster die Vielfalt der Wirkungen deutlich. Der komplexe Tryptophan-Stoffwechsel war bislang biochemisch zwar weitgehend bekannt. „Allerdings lässt sich erst anhand eines Computermodells das Zusammenspiel der Einzelreaktionen und Zwischenprodukte sowie ihrer Regulationsmechanismen als Gesamtsystem erfassen.


Die Aminosäure Tryptophan wird im Körper zu Hormonen umgebaut

Auch für das Schlafhormon Melatonin ist die Aminosäure der entscheidende Baustein. „Abbauprodukte von Tryptophan spielen wiederum bei einigen neurodegenerativen Erkrankungen sowie bei Alterungsprozessen eine Rolle“, macht Schuster die Vielfalt der Wirkungen deutlich. Der komplexe Tryptophan-Stoffwechsel war bislang biochemisch zwar weitgehend bekannt. „Allerdings lässt sich erst anhand eines Computermodells das Zusammenspiel der Einzelreaktionen und Zwischenprodukte sowie ihrer Regulationsmechanismen als Gesamtsystem erfassen“, verdeutlicht Ines Heiland von der Universität Tromsø
 
Wirkung in einzelnen Organen und Geweben


Für ihr Modell des Tryptophan-Stoffwechsels im Menschen haben die Bioinformatiker sehr umfangreiche experimentelle Daten zum Ablauf der weit verzweigten Stoffwechselwege und der dazugehörenden Transportvorgänge zusammengetragen. Diese wurden anschließend in ein Gesamtmodell integriert, das es nun erstmals ermöglicht, detailliert die Wirkungen von Tryptophan und seiner Stoffwechselprodukte in einzelnen Geweben oder Organen realitätsnah zu simulieren.
 
Vielversprechende Anwendungsmöglichkeiten sehen die Forscher vor allem in der medizinischen Diagnostik und bei der Entwicklung neuer Therapien für neurodegenerative Erkrankungen, wie Parkinson oder Alzheimer. Das Computermodell erlaube es nun nicht nur, den Krankheitsverlauf besser zu verstehen. „Wir können daran auch testen, an welchen Stellen des Stoffwechsels regulierend eingegriffen werden kann und wie sich diese Veränderungen auf den gesamten Metabolismus auswirken“, erläutert Heiland. (The Journal of Biological Chemistry, 2013; doi: 10.1074/jbc.M113.474908)
 
(Friedrich Schiller Universität Jena, 04.12.2013 - NPO)
 

 
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