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Wespenplage

Wer die nützlichen, aber doch immer wieder lästigen Wespen fernhalten möchte, sollte dabei unbedingt den richtigen Umgang pflegen. Wespen sollten keinesfalls aggressiv gemacht werden.

Ruhe bewahren!

Meist fühlen sich Wespen vom Geruch verschiedenster Speisen angezogen. Ob auf dem Balkon bei Kaffee und Kuchen oder in der städtischen Eisdiele – die Insekten lieben süße Getränke, Fleisch- und Wurstwaren. Wer eine sich nähernde Wespe nun falsch begrüßt, fängt sich oft einen schmerzhaften Stich ein.

Unbedingt Ruhe zu bewahren und panische Bewegungen unbedingt zu vermeiden. Grundsätzlich sind die Insekten auf Nahrungssuche nicht aggressiv.

Imker sprechen außerdem davon, dass Wespen die Schlag- und Fechelbewegungen menschlicher Hände im Zweifelsfall für die Flügel von Vögeln halten - und sich auch dadurch bedroht fühlen. Da sie sich nur wehren, wenn sie sich bedroht fühlen, sollten Sie auf panische Schlagbewegungen unbedingt verzichten.

Vermeiden Sie es, die Wespen an- oder weg zu pusten

Das An- und Wegpusten der Tiere ist ebenfalls nicht richtig, da das im Atem enthaltene Kohlendioxid für die Wespen ein Alarmsignal ist und Stress auslöst, der schnell in eine aggressive Kampfhaltung übergehen kann.

Tipp: Prüfen Sie im Freien immer erst das Glas, bevor Sie daraus trinken und versehen Sie Getränkedosen immer mit einem Strohhalm. Auch das Abdecken mit einem Bierdeckel kann die Tiere fernhalten. Achten Sie auf das Verhalten der Wespen und achten Sie außerdem darauf, die Insekten nicht versehentlich zu zerquetschen oder über Speisen und Getränke in den Mundraum zu lassen.

Lassen Sie Süßigkeiten, zuckerhaltige Getränke sowie Fleisch- und Wurstwaren nicht im Freien liegen – verschließbare Behältnisse senken das Risiko eines Wespenbesuchs auf dem Gartentisch. Wischen Sie Kindern außerdem nach dem Essen den Mund ab, um Insekten davon fernzuhalten.

Wespen fernhalten durch Ablenkung

Ein weiterer Tipp kann auch das Aufbauen einer Ablenkfütterung sein. Mit diesem Manöver können Sie die lästigen Tiere fernhalten, indem Sie diese vom Esstisch weglocken und zu einer benachbarten führen. Positionieren Sie zum Beispiel einen Teller mit reifen Früchten in der Nähe des Gartentischs – diesen Obstdüften können die Wespen meist kaum widerstehen und locken Sie direkt dorthin

Doch Wespen stehen nicht nur auf die Gerüche leckeren Speisen und Getränke. Es empfiehlt sich auch Abstand von bunter Kleidung zu nehmen. Vor allen Dingen werden die sie angeblich von farbigen Blumenmustern sowie schwarzen und gelben Stoffen angezogen. Weiterhin werden die Insekten von Parfüm, Deodorants, Duschgels aber auch Sonnencremes angelockt. Sie sollten deshalb auf zu stark duftende Pflegeprodukte verzichten.

Weitere nützliche Tipps:

Eine Schale mit Wasser und darauf eine Mischung von Fenchel- und Nelkenpulver streuen.,

Nehmen Sie Abstand vom Kauf einer Wespenfalle, in diesen sterben die unter Naturschutz stehenden Tiere einen qualvollen Tod. Zudem locken Fallen oft noch mehr Insekten an.

Bringen Sie an den Fenstern Insektenschutzgitter an. Diese vermeiden das Eindringen des unerwünschten Besuches.

 

 

Selenmangel

Selenmangel

Selen kann vom Körper nicht selbst gebildet werden und muss mit der Nahrung aufgenommen werden. Es wird als essenzielles Spurenelement bezeichnet. Das Spurenelement kommt vor allem in Fleisch, Fisch, Eier, Milch- und Getreideprodukten vor. Der Selengehalt in den gesamten europäischen Böden ist jedoch relativ gering. Je nach Region schwankt deshalb der Selenanteil in den Nahrungsmitteln – viele Menschen sind nicht ausreichend mit Selen versorgt. Auch Veganer und Menschen, die über einen längeren Zeitraum künstlich ernährt werden, sind gefährdet, unter Selenmangel zu leiden. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt für Jugendliche und Erwachsene eine Aufnahme von 70 Mikrogramm Selen pro Tag. Männer nehmen mit der Nahrung im Durchschnitt lediglich 47 Mikrogramm und Frauen 38 Mikrogramm Selen zu sich.
 
Selenmangel hat eine Unterfunktion selenabhängiger Enzyme zur Folge. Diese Enzyme sind in zahlreichen Organen enthalten und an vielfältigen Funktionen beteiligt. Ein Mangel an Selen kann daher unterschiedliche Beschwerden und Erkrankungen begünstigen.


 


Selen und Krebs

Zahlreiche Studien belegen einen Zusammenhang zwischen einer zu geringen Selenversorgung und der Neuerkrankung von Krebspatienten bzw. der Krebssterblichkeit. Ein niedriger Selenspiegel führt zu einem zwei- bis sechsfach höheren Krebsrisiko.
 
Krebspatienten haben bereits vor Ausbruch der Krankheit einen niedrigen Selenspiegel. Während der Erkrankung nimmt der Selenspiegel oftmals weiter ab. Selen ist an vielfältigen Prozessen der körpereigenen Abwehr beteiligt. Bei Krebskranken sind die Reserven oft erschöpft. Tumorpatienten leiden unter antioxidativem Stress, der durch die Chemo- und Strahlentherapie weiter verstärkt wird. Eine zusätzliche Zufuhr von Selen wirkt sich unterstützend auf die Krebstherapie aus. Bei der Behandlung von Krebs wird Selen in der anorganischen Form, nämlich als Natriumselenit, verwendet. Der Selenspiegel sollte dabei auf einem ausreichend hohen Niveau (mehr als 120 Mikrogramm im Vollblut) gehalten werden. Damit wird dem Körper eine optimale oxidative und immunogene Abwehrbereitschaft geboten. Freie Radikale, die bei chronischen Krankheiten wie Krebs anfallen, werden bekämpft. Es bilden sich mehr Antikörper, Killerzellen und Abwehr-Lymphozyten. Das Wachstum bestehender Tumoren wird ebenso verhindert. Teilweise bilden sich die Tumorzellen auch zurück. In den Krebszellen wird eine Art Selbstmordprogramm ausgelöst.
 
Selen senkt außerdem die Nebenwirkungen einer Chemo- und Strahlentherapie ohne Wirksamkeitsverlust.
 
Neben der unterstützenden Funktion der Krebstherapie wird eine Selenzufuhr als vorbeugende Maßnahme gegen Krebs empfohlen. Studien ergaben, dass Menschen in selenreichen Gebieten seltener von Krebs betroffen sind als Menschen in selenarmen Regionen.


 


Ist Selen giftig?

Eine Vergiftung mit Selen wird auch als Selenintoxikation oder Selenose bezeichnet. Selenvergiftungen sind zwar möglich, treten aber grundsätzlich nur bei einer falschen und unkontrollierten Anwendung auf. Produkte, die Natriumselenit enthalten, sind gut verträglich und sicher.
 
Bei einer Überdosierung von Selen können Nebenwirkungen auftreten. Erste Anzeichen sind ein knoblauchartiger Atemgeruch, Durchfall, Übelkeit, Bauchschmerzen, Müdigkeit und Haarausfall.
 
Im Falle einer längeren Überdosierung kann sich das Nagel- und Haarwachstum verändern und es können Störungen des Nervensystems auftreten.
 
Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt gesunden Menschen über einen längeren Zeitraum nicht mehr als 400 Mikrogramm Selen täglich zu sich zu nehmen.
 
Akute kurzfristige, kontrollierte Einnahmen von Natriumselenit bleiben bis zu 1000 Mikrogramm ohne toxische Wirkung.


 


Selen und Schilddrüse

Die Schilddrüse hat eine große Bedeutung für den Stoffwechsel. Die von der Schilddrüse produzierten Hormone beeinflussen die gesamte körperliche Entwicklung. Sie steuern z.B. den Energie- und Knochenstoffwechsel, die Verdauungsfunktion, Herz- und Kreislauffunktionen und die psychische Verfassung. Selen nimmt eine zentrale Rolle für Aufbau, Aktivierung und Stoffwechsel der Schilddrüsenhormone ein. Ein wichtiges Schilddrüsenhormon ist Thyroxin. Es wird von der Schilddrüse selbst produziert. Selenabhängige Enzyme wie Glutathionperoxidase und Thioredoxinreduktase haben bei der Produktion von Thyroxin unterstützende Funktionen. Sie schützen das Schilddrüsengewebe vor Oxidation und Entzündung. Nicht nur für die Produktion, sondern auch für die Aktivierung des Thyroxins werden selenabhängige Enzyme benötigt. Ohne Selen kann das Schilddrüsenhormon nicht gebildet werden. Eine ausreichende Selenversorgung trägt daher zur Aufrechterhaltung der Schilddrüsenfunktion bei.
 
Die Autoimmunthyreoiditis (AIT) ist eine genetisch bedingte, chronische Entzündung der Schilddrüse. Hierbei werden Antikörper gebildet, die gegen bestimmte Strukturen des eigenen Schilddrüsengewebes vorgehen. Das hat Funktionsstörungen zur Folge, die sich als Über- oder Unterfunktion bemerkbar machen, oft bekannt als Hashimoto oder Morbus Basedow.
 
Ob die Erkrankung ausbricht, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Gründe können beispielsweise Schwangerschaft, Wechseljahre oder Pubertät sein. Ein Selenmangel begünstigt die Krankheit ebenfalls.
 
Durch die ausreichende Versorgung mit Selen kann diese autoimmune, chronische Schilddrüsenentzündung (AIT – Autoimmunthyreoditis) positiv beeinflusst werden. Studien belegen, dass Selen die Bildung von Antikörpern sowie Entzündungen reduziert.


 


Selen und Immunsystem

Selen unterstützt das Immunsystem in seiner natürlichen Aufgabe, den Körper vor schädlichen Eindringlingen zu schützen.
 
Bei Selenmangel verlieren die Immunzellen an Wirksamkeit. Die Synthese von Antikörpern gegen fremde Substanzen ist reduziert. Die körpereigene Abwehr gegenüber Bakterien und Viren ist geschwächt. Auch Krebszellen können schlechter bekämpft werden. 


 

 

Tipps bei Hitzewelle

Glühende Hitzewelle

Eine heftige Hitzewelle erreicht Europa. Temperaturen bis 39°C werden gemessen. Dazu klare, strahlende Sonne mit hohen Ozonwerten. Aber auch schwüle, schwere Gewitterluft mit hoher Luftfeuchtigkeit und plötzlichen Gewitterstürmen. Viele Leute zieht es raus an den Strand, ins Freibad, aber auch 95.000 Metalheads stehen auf den Wiesen in Wacken in praller Sonne. Viele Menschen können nachts wegen der Hitze nicht schlafen.

Die extreme Wetterlage wirkt sich stark auf den Organismus aus. Es drohen Gefahren von

Kreislaufkollaps
Sonnenstich
Sonnenbrand

Austrocknung, Augenreizungen
Hitzekollaps
Kopfschmerzen
Schwindel
Atemnot
Schlaflosigkeit

Deshalb hier einige Tipps:


Viel Trinken!

Durch die Hitze versucht der Körper Kühlung durch Schwitzen zu erwirken. Dabei verlieren wir viel Flüssigkeit und Mineralstoffe. 2,5 - 3,5l sollten getrunken werden, am besten

Mineralwasser, natürliche Wasser
Früchtetees
Eistee (am besten selbst hergestellt)
mit Mineralwasser verdünnte Obst- und Gemüsesäfte
, Elektrolytgetränke



Auf Alkohol am besten verzichten, denn er weitet die Gefäße, wobei das Herz belastet wird und der Blutdruck absackt, so daß es schnell zum Kollaps kommen kann.


Magnesium

Beim Schwitzen verlieren wir sehr viel Magnesium. Es ist ein lebenswichtiges Mineral für Nerven und Mukulatur. Waden-, Fuß- oder Beinkrämpfe sind häufig eine Folge von Magnesiummangel. Am besten täglich eine Brausetablette Magnesium mit 250 bis 350mg zu sich nehmen.
Leichte Kost

Schwere Speisen mit viel Fett sind schwer verdaulich und belasten den Organismus besonders bei der Hitze sehr. Besser sind mehrere kleine leichte Mahlzeiten wie

Salate
Tomate-Mozzarella
Gazpacho
Antipasti
viel Obst und Gemüse

Kleidung und Sonnenbrille

Am besten sollte man bei den Temperaturen leichte, luftige und helle Kleidung aus Naturfasern wie Baumwolle, Leinen oder Seide tragen. Synthetische Fasern stauen die Hitze und nehmen den Schweiß nicht auf, quasi so als würde man in einer Plasiktüte sitzen... In direkter Sonne sollte man immer eine Kopfbedeckung tragen, am besten ein Strohhut. Zuviel Sonne direkt am Kopf kann schnell zu Kopfschmerzen, schlimmstenfalls sogar zu einem Sonnenstich führen.


Sonne

Direkte Sonne meiden!!! Am Strand, im Schwimmbad, im Garten sind Sonnenschirme sehr wichtig. Bei Fahrten mit dem Fahrrad nach Möglichkeit schattige Strecken wählen. Qualitativ hochwertige Sonnencremes mit einem Lichtschutzfaktor mit einem Faktor von mindestens  30 nutzen, am besten aus Ihrer Apotheke. Beim Schwimmen drauf achten, daß die Sonnencremes wasserfest sind. Ansonsten Kopfbedeckung und eine gute Sonnenbrille nicht vergessen!


Sport und körperliche Anstregungen

Aktivitäten am besten auf die frühen Morgenstunden verlegen, sonst wird der Körper zu stark durch Hitze, Sonne und hohe Ozonwerte belastet. Menschen mit Atemwegserkrankungen sollten bei hohen Ozonwerten den Gang ins Freie meiden.
Abkühlung

Eine lauwarme Dusche bringt von Zeit zu Zeit wohltuende Erleichterung und kühlt den Körper leicht runter. Eine eiskalte Dusche dagegen bewirkt eher das Gegenteil, da der Körper als Gegenreaktion eine starke Durchblutung anregt und einem sofort wieder heiß wird. Auch kann man kühles Wasser über den Puls an den Handgelenken laufen lassen, das durchfließende Blut wird abgekühlt und kühlt somit den gesamten Körper. Ein kühler Waschlappen in den Nacken gelegt bringt ebenfalls gute Erleichterung. In der Nacht kann die Wärmflasche zur "Kühlflasche" umfunktionieren, indem man kühles Wasser einfüllt und sie im Bett zwischen die Beine legt.

Menschen mit schwachen Venen sollten in der Hitze Stützstrümpfe tragen und möglichst wenig stehen, besser laufen und beim Sitzen die Beine hochlegen. Es kommt sonst schnell zu stark angeschwollenen Beinen.
Präparate mit Rotem Weinlaub oder Roßkastanie helfen die Durchblutung zu fördern.

Homöopathische Tipps bei akuten Beschwerden

SONNENSTICH

Glonoinum C 30

heftigster Blutandrang zum Kopf
aufsteigende Hitzewellen
plötzliches Einsetzen der Beschwerden
berstende Kopfschmerzen
pulsierend, pochend, parallel zum Pulsschlag
"als ob der Kopf gesprengt wird"
"als ob der Kopf zu klein ist"
Schwindel
sieht Lichblitze
Übelkeit und Erbrechen
Kollapsneigung
Verschlimmerung durch Zurückbeugen des Kopfes
Fieber mit Schüttelfrost und Hitzewallungen abwechselnd
Achtung! Ein Sonnenstich ist ein Notfall!!! Zusätzlich Arzt hinzu ziehen
Patienten sofort in den Schatten bringen

KOPFSCHMERZEN durch SONNE

Natrium muriaticum C 30

Kopfschmerzen durch Sonne
häufig Folgemittel nach Glonoinum nach Sonnenstich
"als ob 1000 kleine Hämmerchen pochen"
als wolle der Kopf platzen
Stirnkopfschmerz auf oder über den Augen
starker Druck auf den Augen
möchte die Augen schließen
Flimmern, Flackern in den Augen
sommerliche Hitze verschlimmert

SONNENBRAND

Cantharis C 30

heftiger brennender Schmerz
starke Hautrötung
Strammen der Haut
Haut ist höchst empfindlich und schmerzhaft
Kühlen tut gut
, Eisbeutel, Aftersungels

 

Schüsslersalze für den Sommer:

 

Erste Hilfe-Mittel: Nr.3 Ferrum phosphoricum

Kurmäßig einnehmen:

Nr. 5. Kalium phosphoricum
Nr. 8. Natrium chloratum
Nr. 10. Natrium sulfuricum
Hilft gegen Schwitzen, wirkt vitalisierend, stabilisiert
den Flüssigkeitshaushalt, hilft gegen geschwollene
Füße, wirkt gegen Ödeme und verringert Kopfschmerzen.
Nehmen Sie 3 Tage lang 3 x täglich je 2
Tabletten, danach 3 x täglich 1 Tablette.

 
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