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Wie wichtig ist Ihnen eine Apotheke am neuersten technischen Stand
 

Reise Checkliste

Reise-Checkliste

Haben Sie auch an alles gedacht? Um Sie in Ihren Reisevorbereitungen bestmöglich zu unterstützen, haben wir hier eine Checkliste zusammengestellt.

Reise-Unterlagen und Dokumente

  • Reisepass (Gültigkeit kontrollieren)
  • (internationaler) Führerschein
  • Impfpass (Impfschutz kontrollieren) und Visum
  • zusätzliche Kranken- und Reiseversicherung
  • (internationale) Krankenscheine bzw. Europäische Krankenversicherungskarte
  • Geld umtauschen und Reiseschecks besorgen
  • Unterlagen Ihres Reisebüros (z.B. Hotel-Voucher, Tickets...)
  • Adressen für Kartengrüße

Für Haus und Wohnung

  • Bekannte und Nachbarn benachrichtigen (Urlaubsadresse hinterlassen, Blumenpflege, etc.)
  • Post umleiten oder hinterlegen lassen
  • Zeitungen abbestellen bzw. nachsenden
  • Gas- und Hauptwasserhahn abstellen
  • Türen und Fenster schließen
  • Heizung und Elektrogeräte abstellen
  • Netzstecker für Radio und TV ziehen
  • Licht-Zeitschaltuhr installieren
  • Telefon und e-mail umleiten

Sonstiges

  • Reise-, Sprach- und Restaurantführer
  • Adapter für Steckdosen
  • Handy und Ladegerät nicht vergessen. Mobilbox im Ausland eventuell abschalten.

Reiseapotheke

Die Zusammenstellung der Reiseapotheke hängt natürlich sehr von Ihrem Gesundheitszustand, dem Reiseziel und weiteren individuellen Faktoren ab. Neben den Medikamenten, die sie ohnehin regelmäßig einnehmen (z.B. auch die "Pille"), gehören einige Mittel zur Grundausstattung:

Arzneimittel gegen:

·

    • Fieber, Schmerzen, Grippe
    • Mund- und Rachenentzündungen
    • Durchfall
    • Erbrechen
    • Reisekrankheit
    • Verdauungsbeschwerden
    • Sonnenbrand, Insektenstiche, Allergie
    • Nasentropfen
    • Augentropfen (für jeden Reisenden ein eigenes Fläschchen)
    • Präparat zum Ersatz von Mineralstoffen bei schwerem Durchfall
    • Arzneimittel zur Prophylaxe spezieller "Tropenkrankheiten" wie zum Beispiel die entsprechenden Malariamittel - je nach Reiseziel.

Zur Versorgung von Verletzungen:

·

    • Mittel zur Hautdesinfektion
    • Wund- und Heilsalbe
    • aluminisierter Verbandmull gegen Verbrennungen
    • elastische Binde 5 m/6 cm
    • Mullbinden 6 cm und 8 cm
    • Heftpflaster
    • Pflaster-Strips
    • Fieberthermometer
    • Einwegspritzen (nur mit mehrsprachiger Erklärung)
    • Sonnenschutz
    • Insektenschutz
    • Erste-Hilfe-Anleitung
    • eine Schere und eine Pinzette

Checkliste für Reisen mit Kindern

·

    • Fiebersenkende Mittel als Zäpfchen oder Saft
    • Elektrolytpräparate bei Durchfall und Erbrechen
    • Mikroklistiere gegen Verstopfung
    • Kindergerechter Insekten- und Sonnenschutz

Wenn Sie viel Sport betreiben:

·

    • Mineralstoffe und Spurenelemente, ev. Vitamine
    • Durchblutungsfördernde Mittel
    • Kältespray oder Kältebeutel (im Kühlschrank)
    • Haftbandagen
    • Salben für Prellungen und Verstauchungen
    • spezielles Verbandmaterial

Checkliste für Diabetiker

·

    • Insulinvorräte und/oder Tabletten (Teilen Sie das Insulin auf mehrere Gepäckstücke im Handgepäck auf; im Laderaum eines Flugzeuges hat es Minus-Temperaturen, außerdem besteht die Gefahr, dass der Koffer nicht ankommt: daher Insulin nie in dem Koffer aufbewahren, den Sie beim Einchecken abgeben!)
    • Spritzen oder Pen mit Zubehör
    • Material zur Selbstkontrolle
    • schnell und langsam resorbierbare Kohlenhydrate (Traubenzucker / Saft + Brot)
    • Adressen von Diabetikerzentren
    • Kohlenhydrataustauschtabelle
    • bequeme Schuhe und Fußpflegemittel
    • Sonnenbrille bei greller Sonne


 

Sommergrippe

Jeder Mensch leidet durchschnittlich ein- bis zweimal pro Jahr unter einer Erkältung. Schnupfen, Kratzen im Hals, auch Kopf- und Gliederschmerzen, aber auch leichtes Fieber, das sind so die typischen Beschwerden einer Infektion, die in der Regel durch Viren ausgelöst wird. Eine Erkältung im Sommer verläuft prinzipiell ähnlich wie im Winter, ist oft aber besonders hartnäckig. Damit es im Sommer erst gar nicht soweit kommt, sollte man starke Temperaturschwankungen und Zugluft (Klimaanlagen!) meiden und das Immunsystem stärken: am besten durch ausreichend Schlaf, eine vitaminreiche Ernährung und Abwehr stärkenden Präparate aus der Apotheke.
Tipps gegen Erkältung im Sommer:
· Viel trinken, aber keine eisgekühlten Getränke: Der Flüssigkeitsbedarf wird durch warme Getränke besser gestillt. Menschen in heißen Ländern wissen das und trinken beispielsweise warmen Tee in kleinen Schlucken.
· Gleich umziehen, wenn man arg ins Schwitzen geraten ist. Wer sich nach dem Joggen, der Radtour oder dem Tennisspiel in schweißnasser Kleidung entspannt, ist auf dem besten Weg zu einer Erkältung.
· Zugluft: Im Auto die Fenster nur kurz herunterlassen - Zugluft bringt zwar Abkühlung, ein Dauerdurchzug sollte aber immer vermieden werden.
· Klimaanlagen können zu gesundheitlichen Problemen führen: Da gibt es einmal die oft massiven Temperaturunterschiede beim Wechsel zwischen klimatisierten und nichtklimatisierten Räumen bzw. der Hitze im Freien, andererseits trocknen Klimaanlagen die Luft stark aus. Trockene Schleimhäute erleichtern das Eindringen von Krankheitskeimen.
· Anziehen nach der "Zwiebel-Methode" - Jacken oder Westen für Räume mit Klimaanlage (auch im PKW, Bus und Flugzeug!) und luftige Tops und T-Shirts für draußen. Übrigens: auch am Abend kann es nach Sonnenuntergang hin und wieder empfindlich kühl werden. Wer dann keinen warmen Pullover dabei hat, droht auszukühlen, schwächt damit sein Immunsystem und wird anfälliger für eine Sommergrippe.
· Bleiben Sie nicht zu lange im kalten Wasser, auch wenn es bei brütender Hitze noch so verlockend ist. Das gilt vor allem für Kinder, die oft so lange planschen, bis sie einen Schüttelfrost bekommen.
Was bei Erkältungen hilft:
Eine der Eintrittspforten für die mehr als 200 lästigen Erkältungsviren ist die Nasenschleimhaut, die sich unter dem Virenangriff entzündet. Als spürbares Zeichen einer Virusattacke beginnt es zuerst nur in der Nase zu kitzeln, am zweiten Tag beginnt der rinnende Schnupfen, der nach einigen Tagen schließlich stockt. Alte Hausmitteln und moderne Medikamente machen aber die typischen Erkältungsbeschwerden erträglicher. Am besten ist es, sich ins Bett zu legen und viel zu trinken. Nach ein paar Tagen ist die "Sommergrippe" auskuriert.
TIPP VOM APOTHEKER:
Gegen das Gefühl der verengten Nase hilft die Inhalation feuchtwarmer Luft, unterstützt von Riechstoffen wie Menthol, Kampfer und Eukalyptus (nicht bei kleinen Kindern). Doch in Wirklichkeit ändert das den Strömungswiderstand in der Nase nicht. Man fühlt sich nur einfach besser. Abschwellende Nasentropfen helfen hier eher und nachhaltiger. Allerdings soll man sie nicht zu oft und nicht länger als 10 Tage verwenden, sonst lässt ihre Wirkung nach, weil sich die Nasenschleimhaut an sie »gewöhnt«. Sobald der Schnupfen stockt ist die Zeit für Meersalznasentropfen gekommen. Ihren Erfolg verdanken sie ihrer Zusammensetzung, die den Verhältnissen in der Nase entspricht. Sie halten die geschädigte Nasenschleimhaut feucht und erleichtern die Ablösung des verfestigten Sekretes. Man kann mit ihnen das Naseninnere gewissermaßen »ausspülen«. Ein weiterer Vorteil: es gibt für sie keinerlei Anwendungsbeschränkungen, nicht einmal bei Risikogruppen wie Schwangeren und Säuglingen. Eine besondere Bedeutung haben übrigens Zinkionen, weil sie die Anlagerung der Viren an gesunde Zellen und die Vermehrung nach dem Eindringen verhindern. Sie finden sich als Zusatz in diversen Multivitaminpräparaten. Zu empfehlen sind auch abwehrsteigernde pflanzliche Präparate, wie z.B. Echinacea und Kaloba und Homöopathische Arzneien.
 

Nützliche Tipps gegen Reisedurchfall

 

Gerade in südlichen Ländern können Magen- und Darmbeschwerden die Urlaubsfreude trüben.Doch Sie können selbst etwas dafür tun, dass das Risiko von Magen-Darm-Problemen im Urlaub möglichst gering bleibt. Wir haben dazu für Sie einige Tipps zusammengestellt.
Die Engländer geben Reisenden eine ganz einfache Regel mit auf den Weg:
Peel it, cook it – or forget it!” (Schäle es, koche es – oder lass lieber die Finger davon!). Ein Grundsatz, der wesentliche Gefahren für Magen und Darm bereits ausschließt.
Denn Lebensmittel, die geschält, gekocht oder durchgebraten sind, werden im allgemeinen keine Probleme machen.
Nützliche Tipps:
• Geflügel, Fisch und Fleisch nur gut durchgebraten bzw. – gekocht verzehren, nie roh oder medium. Besonders bei Hühnerfleisch vorsichtig sein.
• Obst und Gemüse möglichst vor dem Verzehr schälen, auf Blattsalat verzichten.
• Eiswürfel sind nicht immer aus einwandfreiem Trinkwasser hergestellt. Deshalb am besten auch darauf verzichten.
• Vorsicht bei offenem Speiseeis bzw. Softeis.Krankheitskeime sind auch hier nicht auszuschließen. Deshalb verzichten oder auf verpackte Ware ausweichen.
• Säfte und Softdrinks: Vor allem im Straßenverkauf darauf achten, dass sie aus original verschlossenen Behältern kommen.
• Niemals Wasser aus der Wasserleitung trinken, gegebenenfalls auch zum Zähneputzen Mineralwasser verwenden.
• Tritt Durchfall auf, kann dies auch eine Überempfindlichkeit gegen Bestandteile der Küche im Urlaubsland sein: Gewürze können hier eine Rolle spielen, übermäßig hoher Fett- bzw. Ölgehalt
oder eine veränderte Art der Zubereitung.
Deshalb: Allmählich an die Landesküche gewöhnen, evtl. bestimmte Gewürze oder Nahrungsmittel weglassen.• Außerdem: Sehr heiße oder sehr kalte Speisen und Getränke können, insbesondere an sehr heißen Tagen, ebenfalls Magen und Darm irritieren.
• Und: Auch Klimaveränderung, Zeitumstellung oder einfach der Stress, den die Umstellung auf den Urlaub verursacht, können Magen und Darm aus dem Takt bringen.Keine Angst: nach einigen Tagen hat sich Ihr Körper an die Veränderungen gewöhnt! Die richtigen Arzneimittel helfen Ihnen dabei, diese Zeit durch zustehen.
Präparate für Magen und Darm gehören in die Reiseapotheke. (Imodium, Bioflorin, Montana-Haustropfen, Dulcolax)Bitte sprechen Sie uns an – wir beraten Sie zu dazu gerne.

Und noch ein wichtiger Hinweis: Bei Erbrechen und Durchfällen gerade in heißen Ländern unbedingt viel Trinken, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen.
Dauern die Beschwerden mehrere Tage an, sollten Sie sicherheitshalber einen Arzt aufsuchen!Wir beraten Sie gerne vor Ihrer Reise, sprechen Sie uns an. Denn wir wollen, dass Sie einen gesunden und unbeschwerten Urlaub haben.

 
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