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Wie begegnen Sie der Frühjahrsmüdigkeit

Einseitige Ernährung, mangelnde Bewegung und häufige Erkältungen in den Wintermonaten sowie die hormonelle Umstellung sind für die Frühjahrsmüdigkeit verantwortlich.

Im Winter hat der Körper seine Reserven verbraucht und nun Schwierigkeiten mit der Umstellung von der dunklen zur hellen Jahreszeit. Den Zellen und dem Blut fehlen Vitamin C, Vitamin D, Magnesium und Zink.
Das längere Tageslicht gibt dem Gehirn und der Schilddrüse das Signal mehr Hormone zu bilden. Der Körper nimmt mehr Sauerstoff auf, das »Ausmisten« beginnt: Die Zellen teilen sich schneller, alte Zellen werden durch neue ausgetauscht. All das strengt den Körper an, viele Menschen fühlen sich deshalb wochenlang schlapp und müde. Andere suchen Kreislaufbeschwerden, Stimmungsschwankungen, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche, Gereiztheit, Erkältungen oder Schlaflosigkeit heim.

Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass Frühjahrsmuffel unter einem niedrigen Serotonin- und Dopaminspiegel leiden, die als Botenstoffe für die Stimmungsregulierung verantwortlich sind. Der Gute-Laune-Botenstoff Serotonin, dessen Speicher nach einem langen dunklen Winter relativ leer ist, braucht für seine Entstehung Tageslicht, das eine Hormondrüse im Hirn aktiviert Mit der Steigerung des Serotonins drosselt der Körper gleichzeitig die Produktion von Melatonin, das für Ruhe und Schlaf zuständig ist. Weil dies alles im Frühling nicht geregelt abläuft, gerät das System völlig durcheinander. Die Folge ist ein Kampf der Hormone – deshalb fordert der Körper zu  diesen Zeiten eine Verschnaufpause.

Die Frühjahrsmüdigkeit kann am besten mit einer Ernährungsumstellung und viel Bewegung bekämpft werden:

Experten empfehlen viel Getreide und Getreideprodukte aus Vollkorn, Erdäpfel, Hülsenfrüchte sowie vor allem viel Obst und Gemüse. Ergänzt werden kann die gesunde Ernährung durch Vitamine, Spurenelemente,  Ginsengpräparate und z.B. Schüssler Salz Nr.5  aus der Apotheke.

Wechselduschen und ein langer Spaziergang an der frischen Luft in der ersten Frühlingssonne bringen den Stoffwechsel zusätzlich auf Trab. Da der Körper durch die dauernde Heizungsluft in den ersten Monaten des Jahres schneller austrocknet, ist sehr wichtig, dass man viel trinkt.

Man sollte statt des Aufzuges die Treppe nutzen und Sport betreiben. Hilfreich ist es auch, die graue Winterkluft im Schrank zu lassen. Helle, frische Farben reizen die Sinne, der Körper produziert den Botenstoff Serotonin und der verbreitet einfach nur gute Stimmung.
 

Tipps gegen Reisthrombose

Enge Sitze, kaum Platz für Arme und Beine: Die An- und Abreise in den Urlaub ist oft ganz schön unbequem. Besonders für Risikopatienten kann langes, verkrampftes Sitzen sogar gefährlich werden. Denn es steigt die Wahrscheinlichkeit, eine Thrombose zu erleiden. Dabei bildet sich ein Blutpfropf, der ein Gefäß blockiert. Löst er sich und wandert er in die Lunge, kann diese sogenannte Embolie dem Organ schaden und sogar tödlich sein. Reisemediziner raten Urlaubern, Fahrten und Flüge abhängig vom persönlichen Risiko entsprechend zu planen.Maßnahmen, welche die gesunde Blutzirkulation unterstützen, sind bereits bei längeren Bus- und Autoreisen sinnvoll. Vor allem im Flugzeug mit seinem niedrigen Luftdruck und der trockenen Luft kann Bewegungsmangel Probleme bereiten. Denn der Blutfluss stockt unter diesen Bedingungen schneller als am Boden.
Das Risiko richtig einschätzen
Zu den Risikopersonen für eine Reise-Thrombose zählen vor allem Menschen, die bereits einmal eine Thrombose oder eine Embolie hatten, die an einer schweren Krankheit  – etwa einer Herzschwäche – leiden, die kürzlich operiert wurden oder gerade einen Gips tragen. Wichtig ist die Thrombose-Vorbeugung aber auch für Schwangere, Patienten mit Krampfadern oder anderen Venenleiden, für Reisende, die älter sind als 60 Jahre sowie bei familiärer Vorbelastung für Blutgerinnsel. Rauchen, starkes Übergewicht sowie die Einnahme der Verhütungs-Pille oder von Hormonersatzpräparaten sind zusätzliche Risikofaktoren. Wir sagen Ihnen, wie Sie stundenlange Reisen am besten überstehen. Die Tipps beziehen sich aufs Flugzeug, eignen sich aber auch für Bus- oder Autofahrten.
Besonders wichtig sind regelmäßige kleine Bewegungseinheiten, damit das Blut nicht in den Beinen staut. Beim langen Sitzen verkrampft sich die Muskulatur. Ein paar Streckübungen lockern die Verspannung und unterstützen den Kreislauf, dem die dauernd abgeknickt verharrenden Beine zusetzen. Besonders angenehm: ein kleiner Spaziergang durch die Kabine. Selbst im Mittelsitz lässt sich einiges tun, um in Schwung zu kommen.
  • Fünf Übungen, um fit zu bleiben
Für den Blutfluss: Fersen vom Boden abheben, Füße auf die Spitze stellen. Bewusst die Fußspitzen auf den Boden drücken, sodass sich die Spannung in der Wade erhöht. Dann Füße über den Ballen auf die Ferse rollen und diese in den Boden drücken. 30- bis 50-mal in einer geshmeidigen Bewegung wippen.
Für die Beine: Die Füße etwas nach vorn und weit auseinander stellen. Die Beine ausschütteln, indem Sie die Knie aufeinander zu und voneinander weg bewegen.
Für die Wadenmuskeln: Oberkörper nach hinten neigen, Oberschenkel mit den Händen halten. Fuß etwas vom Boden heben und acht Mal in jede Richtung kreisen. Dann Seite wechseln.
Für lockere Füße: Das rechte und das linke Knie im Wechsel heben. Den Fuß in der Luft jeweils kurz über den Fußinnen- und Außenrand schaukeln, ohne das Knie mitzubewegen. 30-mal wiederholen.
Für Hüften und Rücken: Aufrecht sitzen. Das Becken nach hinten kippen. Der untere Rücken wölbt sich gegen die Lehne. Drei Sekunden halten. Dann das Becken nach vorne recken und ein Hohlkreuz machen. 15-mal.
Zusätzlicher Tipp: Beim langen Sitzen die Beine nicht überschlagen.
  • Wasser trinken
In der Flugzeugkabine herrschen statt der idealen 40 bis 60 Prozent nur maximal 15 Prozent Luftfeuchtigkeit. Auch der Luftdruck ist niedriger als am Boden. Deswegen verliert man beim Atmen und über die Schleimhäute mehr Flüssigkeit. Wer zu wenig trinkt, bei dem dickt das Blut ein. Zugleich dehnen sich die Venenwände aus: Das Blut versackt in den Unterschenkeln. Wasser oder Fruchtsaftschorlen in ausreichenden Mengen liefern die nötige Flüssigkeit nach. Alkohol zu trinken ist eine schlechte Idee: Durch die Höhe steigen Bier und Wein noch schneller zu Kopf. Außerdem weitet Alkohol die Blutgefäße, was die Blutzirkulation noch mehr stört.
  • Stütz- oder Kompressionsstrümpfe
Wer zu schwachen Venen neigt, kann für den Flug seine verordneten und angepassten Kompressionsstrümpfe tragen. Wer gesunde Venen hat, aber zu einer Risikogruppe gehört, kann die etwas schwächeren Stützstrümpfe aus der Apotheke anziehen.
  • Spezielle Medikamente
Patienten mit hohem Thrombose-Risiko sollten sich vor dem Urlaub mit ihrem Arzt abstimmen. Unter Umständen ist es für sie sinnvoll, gerinnungshemmende Medikamente einzunehmen, die einem Blutpfropf vorbeugen.
 

Pollenallergie

Pollenallergie (Heuschnupfen)

Heuschnupfen - Symptome und Verlauf

Heuschnupfen (allergische Rhinitis) bzw. Pollenallergie ist mittlerweile eine weit verbreitete Volkskrankheit geworden, etwa 20% der Bevölkerung der industrialisierten Länder sind betroffen. Als erstes Symptom nach Allergenkontakt entwickelt sich ein Niesreiz, dann folgt der typische Fließschnupfen. Da gleichzeitig die Nasenschleimhaut anschwillt, “verstopft” die Nase zunehmend, zusätzlich verspürt der Patient Juckreiz in der Nase, das Geruchs- und Geschmacksempfinden kann gestört sein, häufig fühlen sich Heuschnupfen-Patienten müde und können sich nicht richtig konzentrieren - die Lebensqualität kann wesentlich beeinträchtigt sein.

Am Anfang sind die Symptome noch relativ harmlos, verschlechtern sich jedoch im Laufe der Jahre. Studien haben gezeigt, dass bis zu 50% der Heuschnupfen-Patienten im Verlauf von durchschnittlich acht Jahren zusätzlich ein allergisches Asthma entwickeln, man spricht vom “Etagenwechsel”. Auch können sich die Nasennebenhöhlen chronisch entzünden, es entsteht eine so genannte chronische Sinusitis allergischer Ursache.

Heuschnupfen - mögliche Auslöser

Auslöser einer Pollenallergie sind in der Luft umherfliegende Pollen, genauer gesagt bestimmte Eiweißstoffe in diesen Pollen. Die Symptome des Heuschnupfens treten immer dann auf, wenn die Pflanze, gegen deren Pollen der Patient allergisch ist, gerade blüht. Man spricht dann auch von einer saisonalen Rhinitis. Zunehmend werden Patienten aber auch gegen mehrere Pollen allergisch, so dass sie manchmal das ganze Frühjahr und den Sommer über Symptome haben.

Besonders häufig sind Allergien gegen windbestäubende Bäume wie die Frühblüher Hasel, Erle und Birke sowie die im Sommer blühenden Kräuter wie Beifuß und Wegerich oder Gräser wie Wiesenlieschgras sowie Roggenpollen. Ein Allergie-Test beim Allergologen bringt Klarheit.

Heuschnupfen - Vorbeugung und Behandlung

Vorbeugend kann versucht werden, den Pollen aus dem Weg zu gehen (Allergenkarenz), was in der Realität jedoch meist äußerst schwierig ist. Therapeutisch bringt eine lediglich gegen die Symptome des Heuschnupfens gerichtete Behandlung z.B. mit Antihistaminika zwar akut eine Besserung, kann aber die Komplikationen eines Heuschnupfens, d.h. die Entstehung des allergischen Asthmas (Etagenwechsel) nicht verhindern. Eine rechtzeitige kausale Therapie in Form einer Hyposensibilisierung wirkt auf verschiedenen Ebenen. Da der Körper an die Allergene gewöhnt wird, vermindern sich  die Symptome und gleichzeitig wird dem Asthma vorgebeugt.
 
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