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Im Urlaub sind Arzt und Apotheker unter Umständen weit entfernt, viele Arzneimittel gibt es im Ausland nicht oder sie tragen dort eine andere Handelsbezeichnung. Zudem kann es zu Verständigungsproblemen kommen.

Für Patienten mit Dauermedikation ist es daher sinnvoll, die benötigten Arzneimittel für die gesamte Urlaubszeit in ausreichender Menge sowie zusätzlich eine Reserve (mindestens ein Drittel mehr als für die Reisezeit eigentlich notwendig) mitzunehmen. Falls ein Medikament dennoch verloren oder ausgehen sollte, ist die Gebrauchsinformation für die Beschaffung am Urlaubsort nützlich.

Auch eine Kopie des letzten Arztbriefes könnte im Notfall hilfreich sein.

Eine Medikamentenliste mit den Diagnosen und Gesundheitspässe wie Allergie-, Diabetiker- oder Marcumar- sowie selbstverständlich der Impfausweis gehören mit ins Reisegepäck. Für eventuelle Rückfragen im akuten Krankheitsfall sollte der Patient zudem die Telefonnummern seiner behandelnden Ärzte zur Hand haben.

Regelmäßig oder im Notfall einzunehmende Medikamente sollten unbedingt im Handgepäck mitgeführt werden. Für den Fall, dass der Koffer das Reiseziel nicht gleichzeitig erreicht, empfehlen sich sicherheitshalber mehrere Tagesdosen im Handgepäck. Im akuten Bedarfsfall müssen beispielweise ein Nitrospray bei einem Angina-pectoris-Anfall oder abschwellende Nasentropfen bei Druckproblemen im Flugzeug griffbereit sein.

Reisethrombose vorbeugen

Langes und unbewegliches Sitzen während einer Auto-, Bus- oder Flugreise, häufig verbunden mit mangelnder Flüssigkeitszufuhr, kann zu einer Venenthrombose führen.

Das Risiko dafür ist bei bestimmten Vorerkrankungen erhöht.

Bei Venenschwäche eignen sich Kompressionsstrümpfe, die jedoch individuell angepasst sein sollten und nicht zu Stauungen im Kniebereich oder in der Leiste führen dürfen. Bewegung, insbesondere Venengymnastik, beugt einem Blutstau vor. Zudem verhindert die ausreichende Flüssigkeitszufuhr eine Dehydratation. Besonders gefährdete Patienten können auf Heparinspritzen hingewiesen werden, die vom Arzt verordnet werden müssen. Das Anschwellen der Beine nach langem Sitzen hat übrigens nichts mit einer Thrombose zu tun.  Apothekertipp:  kühlende Venensprays von der Roßkastanie oder dem roten Weinlaub.

Bei interkontinentalen Flugreisen muss gegebenenfalls der Einnahmerhythmus von Antidiabetika, hormonellen Kontrazeptiva und Antikoagulantien geändert werden. Beträgt die Zeitverschiebung mehr als sechs Stunden, benötigt der Körper bis zu eine Woche, um sich an die neue Zeitzone zu gewöhnen.   Apothekertipp: Gegen den »Jetlag« kann eine pflanzliche Einschlafhilfe hilfreich sein.

Montezumas Rache

Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen leiden viele Urlauber in fernen Ländern an Reisedurchfall.

Das kann viele Ursachen haben. Auch wenn die Diarrhö zu 80 Prozent selbstlimitierend ist, ist eine orale Rehydratationstherapie mit Elektrolyten, Glucose und Flüssigkeit zumeist angezeigt. Apothekertipp: Normhydral und im Notfall Imodium

Von einer Dehydratation gefährdet sind vor allem Säuglinge, Kleinkinder und Senioren. Apothekertipp: Normolyt

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WIR WÜNSCHEN IHNEN EINEN SCHÖNEN URLAUB!

 
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